Viele machen beim Löschen ihres Google-Unternehmensprofils Fehler – und das ist kein Zufall. In zahlreichen Blogartikeln kursieren falsche Tipps, die den Prozess einfacher darstellen, als er tatsächlich ist.
Zuerst einmal ist es wichtig zu klären, warum du dein Google Unternehmensprofil löschen willst?
Meistens gibt es folgende Hauptgründe warum Unternehmensinhaber ihr Google Unternehmensprofil löschen wollen:
Im folgenden zeige ich dir wie du für jeden der 3 Fälle vorgehen musst.
Wichtig: Wenn du deinen Google Eintrag wie im Folgenden beschrieben als geschlossen kennzeichnest und Kunden dann künftig in Google (oder auch in Google Maps) nach deinem Unternehmensnamen suchen, wird den Suchenden das betroffene Unternehmen noch als „Dauerhaft geschlossen“ angezeigt.
Das soll dazu beitragen, dass Kunden über den Status deines Unternehmens informiert sind. Wenn du dein Unternehmen wirklich komplett aus Google löschen willst, musst du zu Abschnitt 3) nach unten scrollen.
Wenn du deinen Standort also aufgrund einer Geschäftsaufgabe schließen möchtest, kannst du dein Google Unternehmensprofil folgendermaßen als dauerhaft geschlossen kennzeichnen:
1) Google über einen Browser (am besten dort, wo du bereits mit deinem Google Konto angemeldet bist) nach deinem Unternehmen.
2) Klicke im Google Unternehmensprofil-Dashboard auf das Dreipunkt-Menü rechts oben (siehe Screenshot).
3) Klicke auf "Einstellungen für das Unternehmensprofil"
4) Klicke auf "Unternehmensprofil entfernen"
5) Wähle die Option „Dieses Unternehmen als geschlossen kennzeichnen".
6) Im sich neu öffnenden Fenster die Option "Dauerhaft geschlossen" auswählen und speichern.
Wenn es doppelte Standorte gibt, muss man in verschiedene Fälle unterscheiden. Wie du am besten vorgehest, um einen doppelten Google Eintrag zu löschen, erkläre ich im Blog-Artikel Doppelter Standort bei Google entfernen oder zwei Standorte zusammenführen.
Doch wie kann man seinen Google Eintrag wirklich löschen, sodass er endgültig aus Google und Google Maps entfernt ist?
Bis vor ein paar Jahren konnte man über ein Formular einen Google-Experten bitten, das eigene Google Unternehmensprofil endgültig zu löschen. Leider ist dies nicht mehr möglich.
Problem seit einigen Jahren: Die Erfolgsaussichten einer endgültigen Löschung eines Google Unternehmensprofils durch den Google Support gehen inzwischen gegen Null, da der Suchmaschinenkonzern sich in seinen Nutzungsbedingungen dagegen ausspricht, Google Unternehmensprofile zu löschen.
Lösung: Es gibt inzwischen jedoch wieder eine Lösung, die funktioniert. "Rapid Remove" aus Österreich hat einen anderen Weg gefunden Google Unternehmensprofile zu entfernen*. Das Unternehmen entfernt den Eintrag dabei mittels technischem Eingriff komplett und dauerhaft aus dem Google-Branchenverzeichnis. Diese Dienstleistung ist zwar kostenpflichtig, garantiert aber die saubere Löschung und wird professionell und mit Telefonsupport gehandhabt.
Außerdem: Die Entfernung wirkt sich nicht auf das Ranking der Webseite oder Google Ads aus.
Achtung: Wenn man auf die Option „Profilinhalt und Administratoren entfernen“ klickt, wird nur das Unternehmen aus dem persönlichen Google Unternehmensprofil-Dashboard entfernt, jedoch nicht vollständig aus der Google-Suche oder aus Google Maps gelöscht.
Zwar ist die Option "Ihr Unternehmen als dauerhaft geschlossen kennzeichnen" voreingestellt - wenn man dies bestätigt kann man den Eintrag nicht mehr verwalten, er wird jedoch noch für Suchende z.B. als "dauerhaft entfernt" angezeigt. Wenn du das Google Unternehmensprofil komplett löschen willst, musst du wie oben bei 3) beschrieben vorgehen.
Hier zeige ich die richtige Vorgehensweise,
1) Google über einen Browser (am besten dort, wo du bereits mit Ihrem Google Konto angemeldet bist) nach deinem Unternehmen.
2) Klicke im Google Unternehmensprofil-Dashboard auf das Dreipunkt-Menü rechts oben.
3) Klicke auf "Einstellungen für das Unternehmen"
4) Klicke auf "Unternehmensprofil entfernen"
5) Klicke auf "Dieses Profil nicht mehr verwalten"
6) Im sich neu öffnenden Fenster entweder eine neue Person hinzufügen (auf "Hinzufügen" klicken und E-Mailadresse des Admins einfügen) oder eben eine Person entfernen.
Nein. Das entfernt in vielen Fällen nur die Verknüpfung in deinem Dashboard (du verwaltest es nicht mehr), der Eintrag kann aber weiterhin in Suche/Maps sichtbar bleiben.
Nein. Damit entfernst du primär deine Verwaltung/Owner-Rolle, aber der Unternehmenseintrag kann weiter existieren (inkl. Bewertungen, Fotos, Daten). Das ist eher ein Schritt für Übergabe oder Zugriffsbereinigung, nicht für eine garantierte Löschung.
Duplikate solltest du in der Regel nicht einfach „löschen“, sondern korrekt zusammenführen oder als Duplikat melden, sonst riskierst du:
Praxisregel: Ein Standort = ein Profil. Bei zwei Profilen: erst klären, welches das „Hauptprofil“ ist, dann sauber bereinigen.
Setze den Status auf „Dauerhaft geschlossen“ (wie im Abschnitt 1 beschrieben).
Aktualisiere zusätzlich (falls möglich) Öffnungszeiten/Website/Hinweise, damit Google-Nutzer klare Signale sehen.
Wichtig: „Dauerhaft geschlossen“ ist oft der kundenfreundlichste Weg, wenn es wirklich eine Geschäftsaufgabe ist.
Wenn du nur einzelne Bewertungen löschen willst, gehst du anders vor. Das beschreibe ich im Blogbeitrag Google Bewertungen löschen: Muster-Anleitung & Formular.
Deine Website bleibt natürlich online und indexierbar, und Google Ads laufen unabhängig vom Unternehmensprofil. Ein lokaler Eintrag kann zwar Local-Visibility beeinflussen, aber die Entfernung bedeutet nicht automatisch „Ranking-Verlust“ deiner Website – es sind getrennte Systeme. (Wenn du stark lokal abhängig bist, ist eine Löschung strategisch trotzdem sorgfältig abzuwägen.)
Weil Google Unternehmenseinträge als Bestandteil des eigenen Branchen-/Kartensystems betrachtet. Selbst wenn du die Verwaltung entfernst, kann Google den Ort weiterhin führen (z. B. aus Nutzermeldungen, Datenquellen, Maps-Edits). Darum sind die Erwartungen an eine komplette Entfernung über Standard-Support-Prozesse in vielen Fällen unrealistisch.
Dass man eine Option anklickt, die nur die Verwaltung entfernt, und danach glaubt, das Profil sei aus Google weg – obwohl es weiterhin öffentlich sichtbar ist. Genau deshalb ist die Unterscheidung zwischen „geschlossen kennzeichnen“, „nicht mehr verwalten“ und „wirklich entfernen“ so wichtig.
Wenn der Eintrag noch erscheint (auch als geschlossen), ist er nicht „endgültig entfernt“.
*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links bzw. Werbelinks. Wenn du auf einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Anbieter eine Provision ohne dass sich für dich der Preis des Produkts ändert.
Wer überwiegend positive Google Bewertungen bekommt, möchte dies gerne potenziellen Kunden auf der eigenen Website anzeigen. Doch wie kann man seine Google Rezensionen auf der eigenen Website einbinden?
Von Google selbst bzw. über das Google Unternehmensprofil gibt es keine Lösung, mit der man Bewertungen einbinden kann.
Dafür gibt es verschiedene andere Lösungen, bei denen man Google Rezensionen über ein Widget in die eigene Website einbinden kann.
Wer eine Website auf Basis WordPress hat, kann seine Google Bewertungen über das Plugin Google Reviews Widget als Widget in seine Website einbinden. Über das kostenlose WordPress-Plugin wird eine bestimmte Anzahl an Bewertungen samt Text an jeder gewünschten Stelle in der eigenen Website angezeigt (z.B. Footer oder Side-Bar). Neben der kostenlosen Version gibt es auch eine kostenpflichtige mit einem größeren Funktionsumfang.
Ab 10 Euro im Monat kann man seine Google Bewertungen über das Tool Targetbox als Widget in seine Website einbinden. In einem kleinen Fenster wird dann die durchschnittliche Sterne-Bewertung und die Anzahl der Bewertungen angezeigt.
Die Einbindung in die Website funktioniert ganz einfach, indem man einen Widget-Code in die Website einbindet.
Eine Alternative zu Targetbox ist Elfsight. Elfsight bietet auch eine kostenlose Version* um Google Rezensionen in die Website einzubinden. Diese bietet einen wesentlich höheren Funktionsumfang als die kostenlose Version von Targetbox, denn dort steht in der kostenlosen Variante kein Bewertungswidget für die Webseite zur Verfügung.
Vorteil: Das Google Bewertungen Widget von Elfsight bietet über Filter auch die Möglichkeit nur bestimmte Bewertungen anzuzeigen.
Im Vergleich zu Targetbox und Elfsight bietet trustindex.io* noch mehr Funktionen und bietet bereits in der kostenlosen Version eine größere Auswahl an Widget-Layouts. Und auch hier hast du über Filter die Möglichkeit nur bestimmte Bewertungen anzuzeigen.
Die Einbindung erfolgt ohne Programmierkenntnisse über responsive Widgets, die sich an das Design deiner Website anpassen lassen. Zusätzlich lassen sich Bewertungen zentral verwalten und direkt beantworten, optional mit KI-gestützten Antworten über ChatGPT.
Eine 7-tägige, kostenlose Testversion ist verfügbar, danach wirds kostenpflichtig.
| Bewertungs-Tool | Kosten | Voraussetzung |
| Google Reviews Widget |
eingeschränkte kostenlose & erweitere kostenpflichtige Version | Nutzung von WordPress |
| Targetbox-Widget | ab 10 Euro pro Monat | |
| Elfsight-Widget | eingeschränkte kostenlose & erweitere kostenpflichtige Version* (ab 5 $ pro Monat) |
|
| Trustindex.io-Widget | 7-tägiger Testaccount & erweitere kostenpflichtige Version* (ab 65 $ pro Jahr = ca. 5 $ pro Monat) | - |
*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links bzw. Werbelinks. Wenn du auf einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von dem betreffenden Anbieter eine Provision ohne dass sich für dich der Preis des Produkts ändert.
Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil ist für viele Betriebe einer der wichtigsten Kontaktpunkte im Internet. Doch was passiert, wenn dort unangemessene Inhalte, gefälschte Bewertungen, falsche Informationen oder sogar Sperrungen auftreten?
Google bietet eine Vielzahl an Formularen und Meldewegen – doch diese sind auf verschiedene Support-Seiten verteilt und für viele Unternehmen schwer zu finden.
Dieser Leitfaden erklärt alle relevanten Google-Kontaktformulare, wann sie genutzt werden sollten und wie der Meldeprozess funktioniert.
Bewertungen beeinflussen Entscheidungen potenzieller Kunden. Wenn Rezensionen gegen die Google-Richtlinien verstoßen, kannst du sie melden. Typische Gründe sind:
So meldest du eine Bewertung:
Fotos und Videos prägen den ersten Eindruck deines Unternehmens – unerwünschte Inhalte können großen Schaden anrichten. Google erlaubt das Melden von Medien, wenn sie:
So meldest du Medieninhalte:
Der FAQ-Bereich wird häufig genutzt, aber auch missbraucht – z. B. durch falsche Behauptungen, Spam oder Beleidigungen.
So meldest du FAQ-Inhalte:
Ein besonders schwerwiegender Fall ist, wenn Personen:
Google bietet dafür ein eigenes, detailliertes Formular.
👉 Spezialformular für Erpressung
Wichtig: Ohne klare Nachweise (Screenshots, Nachrichtenverläufe) wird Google nicht eingreifen.
Manchmal erscheinen auf Google Maps falsche Angaben – etwa:
Google bietet ein Formular für solche Fälle, besonders bei schwerwiegenden Richtlinienverstößen.
Für einfache Änderungen reicht oft auch die Funktion „Änderung vorschlagen“ direkt in Maps.
Google kann ein Unternehmensprofil deaktivieren, wenn ein Richtlinienverstoß vermutet wird. Häufig betroffene Branchen sind Dienstleistungen vor Ort, medizinische Bereiche und Unternehmen ohne klare Beschilderung.
Wenn dein Profil deaktiviert wurde, kannst du Einspruch einlegen.
Stelle sicher, dass:
Das Profil muss den Richtlinien entsprechen, sonst wird der Einspruch abgelehnt.
Die wichtigsten Dokumente:
Wichtig: Name & Adresse müssen exakt zum Profil passen.
Nach dem Einspruch hast du 60 Minuten, um angeforderte Dokumente nachzureichen.
Während ein Einspruch läuft → kein neues Unternehmensprofil anlegen, sonst besteht das Risiko dauerhafter Einschränkungen.
Wenn das Google-Konto eingeschränkt wurde, betrifft dies automatisch alle verwalteten Unternehmensprofile.
Für Filialisten und Franchise-Systeme bietet Google eine Sammelmöglichkeit:
Google moderiert viele Inhalte automatisch. Deshalb kann es vorkommen, dass folgende Inhalte abgelehnt werden:
Wenn du glaubst, dass ein Inhalt fälschlicherweise abgelehnt wurde, kannst du Einspruch einlegen.
Der Prozess hängt vom Standort ab:
→ Nutzung des Einspruchstools
→ Auch bei abgelehnten Medien oder Profiländerungen
→ Kontakt über den Google Support erforderlich
→ Formular abhängig vom Inhalt
👉 Tool zur Überprüfung von Rezensionen
Im Einspruchstool findest du jederzeit den aktuellen Status:
Google benötigt in der Regel:
⏱️ bis zu 5 Werktage
Mehrfache Einsendungen desselben Falls verlängern die Bearbeitung.
Wenn kein spezifisches Formular passt oder du den Fall nicht zuordnen kannst, nutze den allgemeinen Kontaktweg:
👉 Kontakt zum Google Support
Hier stehen – abhängig von Uhrzeit und Region – folgende Optionen zur Verfügung:
Google bietet zahlreiche Möglichkeiten, Probleme mit Unternehmensprofilen zu melden oder falsche Entscheidungen anzufechten. Entscheidend ist:
Mit diesem Leitfaden hast du erstmals alle wichtigen Google-Meldeformulare auf einen Blick und weißt genau, welchen Weg du bei welchem Problem wählen solltest.
]]>Im Folgenden erfährst Du, was genau geprüft wird, was mit Deinen Antworten passiert und wie Du Dich optimal darauf einstellst.
Mit der neuen Prüfung möchte Google sicherstellen, dass Antworten von Unternehmen den offiziellen Inhaltsrichtlinien entsprechen. Ziel ist es, beleidigende, irreführende oder unzulässige Inhalte zu verhindern und die Qualität der Kommunikation zwischen Unternehmen und Kunden zu erhöhen.
Gerade bei sensiblen Themen wie negativen Rezensionen kam es in der Vergangenheit häufig zu Eskalationen – das will Google nun systematisch vermeiden.
Sobald Du auf eine Bewertung antwortest, durchläuft Deine Antwort eine automatische (und ggf. manuelle) Prüfung.
Dauer der Prüfung:


Während dieser Zeit ist Deine Antwort noch nicht öffentlich sichtbar. Stattdessen zeigt Google einen Hinweis wie in den obigen Beispielen an („Ihre Antwort wird derzeit überprüft“).
👉 Wichtig für Unternehmen: Erst nach erfolgreicher Freigabe erscheint Deine Antwort unter der Rezension.
Entspricht Deine Antwort nicht den Richtlinien, wird sie nicht veröffentlicht. Stattdessen fordert Google Dich auf, den Text zu überarbeiten.
Typische Gründe für eine Ablehnung sind:
Wird Deine Antwort freigegeben, erscheint sie:
Die Antwort ist damit Teil Deines öffentlichen Auftritts im Google Unternehmensprofil.
Sobald Deine Antwort veröffentlicht ist:
Wichtig:
Ändert der Kunde seine Rezension, wird das Datum der Bewertung aktualisiert. Für andere Nutzer ist damit sichtbar, wann zuletzt reagiert oder angepasst wurde.
Ich vermute, dass diese Entwicklung darauf hindeutet, dass Google sich zunehmend zu einer Art „konversationellen Antwortmaschine“ entwickelt (das ist in den USA bereits zu sehen). Wenn Nutzer künftig ein Google Unternehmensprofil besuchen, könnten sie sich quasi über einen Chat Infos zum Unternehmen holen.
Die Antworten würden dann aus bisherigen FAQs, Nutzerbewertungen und Unternehmensantworten generiert. Daher wird das Thema „Antworten von Unternehmen“ für Google immer bedeutsamer, und dieser Schritt ist ein logischer Teil dieser Entwicklung.
Die neue Prüfung zwingt Unternehmen dazu, professionell, sachlich und kundenorientiert zu antworten. Spontane oder emotionale Reaktionen können künftig dazu führen, dass Antworten gar nicht erst erscheinen.
Da Antworten geprüft werden, steigen:
Damit Deine Antworten problemlos veröffentlicht werden, solltest Du:
Die neue Überprüfung von Google-Antworten mag auf den ersten Blick bremsen, sorgt aber langfristig für mehr Qualität, Fairness und Glaubwürdigkeit.
Unternehmen, die Bewertungen strategisch und professionell nutzen, profitieren davon klar.
]]>Negative Google Bewertungen sind lästig. Google Fake-Bewertungen genauso. Für einige Unternehmen können sie sogar extrem geschäftsschädigend sein. Doch betroffene Unternehmen sind nicht machtlos.
Ja, falls Google Rezensionen gegen Googles Richtlinien für Bewertungen verstoßen, können Unternehmen diese Google Bewertungen über ein Formular löschen lassen.
Wie das geht, zeige ich weiter unten.
Nein, grundsätzlich kann jeder selbst Google Rezensionen melden bzw. löschen. In bestimmten Fällen solltest du jedoch von einem Anwalt die Google Bewertung löschen lassen (mehr dazu ganz unten).
Ist es egal, ob man eine eigene oder eine fremde Google Rezension löschen lassen will? Nein, das Vorgehen ist nicht das Gleiche:
Google setzt automatische Spamerkennungs-Methoden ein, um unangemessene bzw. Fake-Bewertungen automatisiert zu löschen. Mehr zu dem Thema findest du in meinem Blogbeitrag: Google-Bewertungen werden nicht veröffentlicht oder gelöscht – warum passiert das?
Google Fake Bewertungen können in unterschiedlicher Form auftreten:
Wenn man vermutet, dass die Konkurrenz mit falschen Bewertungen arbeitet, kann man diese Fake Bewertungen in Google melden. Um eine Google Fake Bewertung zu melden, muss man allerdings nachweisen, dass diese gegen Googles Richtlinien verstößt.
Über das Formular zum Löschen von Google Rezensionen gibt es grundsätzlich 9 Auswahlmöglichkeiten, die man auswählen kann, um eine fremde Google Rezension löschen zu lassen (siehe Screenshot des Formulars weiter unten).
Problem: Allerdings sind diese 9 Auswahlmöglichkeiten teilweise sehr unspezifisch.
Lösung: Damit dir etwas klarer wird, was hinter den Auswahlmöglichkeiten steckt, habe ich diese im Folgenden für dich etwas ausführlicher beschrieben.
Dazu habe ich Googles Richtlinien für verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte untersucht und diese den Auswahlmöglichkeiten zugeordnet. Unter a) bis i) habe zu den 9 Auswahlmöglichkeiten (und dem Zusatz aus rechtlichen Gründen) die passenden Richtlinien zugeordnet und ausführlich beschrieben. Zusätzlich habe ich noch unter Punkt j) einen rechtlichen Verstoß mit aufgeführt.
Schädlich bezeichnet Inhalte, die zu gefährlichem, selbstverletzendem oder missbräuchlichem Verhalten anregen oder dieses verharmlosen. Dazu zählen auch Darstellungen von Gewalt gegen Menschen oder Tiere sowie Anleitungen oder Aufforderungen, die andere zu Schaden bringen können.
Bei diesem Punkt geht es um persönliche Angriffe einzelner.
Im Vergleich zum vorigen Punkt unterscheidet sich dieser Punkt dahin gehend, dass in erster Linie eine Einzelperson oder eine ganze Gruppe (z.B. auch Frauen oder Männer) durch eine Bewertung in ihrer Identität verletzt wird.
Auch Rezensionen mit personenbezogenen Daten wie z.B. einer Adresse oder einer Telefonnummer sind nicht erlaubt.
Etwas versteckt findet man ganz unten noch "Rechtliches Problem melden". Dahinter stecken Gründe, die mit den gesetzlichen Bestimmungen einzelner Länder oder Regionen in Verbindung stehen, wie zum Beispiel Gesetze zum Schutz geistigen Eigentums oder Datenschutzvorschriften
Wenn du eine Google Rezension melden bzw. löschen lassen willst, befolge folgende Muster-Anleitung:
Genau prüfen, ob die Rezension auch wirklich gegen eine Google Richtlinie verstößt (siehe oben). Falls die Rezension gegen keine Richtlinie verstößt, kann man sich die Mühe sparen. Dann sollte man andere Optionen wie z.B. die Beantwortung der Rezension erwägen.
Folgende Möglichkeiten gibt es die entsprechende Rezensionen auszuwählen:
Um die Google Rezension zu melden, klicke rechts neben der Rezension auf das Dreipunktmenü und anschließend „Rezension melden“ auswählen.
Im nächsten Schritt wird das Formular angezeigt, über welches man die passende Art des Verstoßes auswählen kann, warum man die Google Bewertung löschen lassen will.
Um die Google Bewertung löschen zu lassen, muss man beim nächsten Fenster abschließend auf „Senden“ (manchmal auch "melden") klicken.
Die Prüfung der Google Rezension kann einige Tage dauern.
In bestimmten Fällen macht es auch Sinn, wenn Unternehmen sich Hilfe holen und die Google Bewertung löschen lassen. Ein spezialisierter Anwalt für das Löschen einer Google Rezension kann v.a. in folgenden Fällen Sinn machen:
Meine Empfehlung: Nutze unbedingt einen Anwalt, der sich auf das Löschen von Bewertungen spezialisiert hat. Die Anwaltskanzlei Hechler ist darauf spezialisiert Google-Bewertungen zu löschen und hat bereits über 20.000 Bewertungen löschen lassen. Du erreichst die Kanzlei unter Telefon 07171 / 79 80 00.
Wer mit unberechtigten oder Fake-Bewertungen in Google zu kämpfen hat, muss dabei nicht unbedingt auf einen Anwalt setzen. Mit den im Artikel genannten Schritten, lassen sich Google Rezensionen auch ohne fremde Hilfe löschen.
Wer keinen Erfolg hat mittels Formular die Google Bewertung löschen zu lassen, kann immer noch von einem Rechtsanwalt die Google Bewertung löschen lassen.
Der Original Artikel stammt aus dem Februar 2020.
Letztes Update war im Jaynuar 2026.
Dieser Beitrag zeigt vier zentrale Entwicklungen, die die lokale Sichtbarkeit verändern werden – und gibt klare Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen, Agenturen und lokale Anbieter ihre Lead-Strategie jetzt neu ausrichten sollten.
Vielleicht ist es dir ja auch schon aufgefallen - der Anruf-Button fehlt immer öfter im Local 3-Pack. Dass dein Gefühl dich nicht täuscht, wurde nun durch eine Studie bestätigt.
Die zentrale Erkenntnis: Auch wenn Unternehmen weiterhin gut ranken, kommt weniger Geschäft über Google.
Eine Analyse von 179 Google Unternehmensprofilen (USA, Rechtsbranche, 2-Jahres-Zeitraum) zeigt:
Ursache: Google entfernt Anruf-Buttons in immer mehr mobilen Layouts – ein massiver Eingriff in die Customer Journey. Statt der klassischen Interaktion „rank → call“ wird Nutzerverhalten umgelenkt – oft ohne Klick zur Website und ohne Kontaktaufnahme.
Konsequenz: Die KPI “Telefonanrufe aus Unternehmensprofilen” verliert in 2026 massiv an Aussagekraft – und darf nicht mehr allein als Local-SEO-Erfolgsindikator genutzt werden.
2025 war das Jahr, in dem der Traffic vieler Websites erstmals sichtbar kollabiert ist.
Gründe:
Besonders dramatisch: Google testet bereits KI-Local-Packs, aktuell nur in den USA (mobil).
Unterschiede zu klassischen Local-3-Packs:
| Klassischer Local-3-Pack | KI-Local-Pack |
| 3-4 Ergebnisse | nur 1–2 Ergebnisse |
| Call-Button (meistens) vorhanden | Call-Button fehlt |
| Unternehmen aus dem organischen Local-Ranking | komplett andere Anbieter |
| hohe Wettbewerbsbreite | nur ca. 32 % so viele sichtbare Unternehmen |
In 88 % der getesteten Märkte reduzierte Google die Zahl der sichtbaren Anbieter – Sichtbarkeit wird elitärer.
Was das bedeutet: Hier bleibt erstmal abzuwarten, ob Google diese Tests dann auch wirklich flächendeckend so ausrollt. Oder, ob nicht doch noch etwas am Layout verändert wird. Sollte das aber wirklich so kommen, gilt: Wer nicht unter den Top-1 oder Top-2 landet, ist für mobile Nutzer faktisch unsichtbar.
Parallel zu diesen Layout-Änderungen baut Google die Monetarisierung der lokalen Suche deutlich aus. Die Sichtbarkeit bezahlter Platzierungen wächst rasant:
Die Botschaft ist eindeutig: Organische Präsenz allein reicht künftig nicht mehr, weil immer mehr Aufmerksamkeit und Nutzerinteraktionen in bezahlte Oberflächen verschoben werden.
Das Geschäftsmodell verschiebt sich: SEO bleibt die Basis – aber ohne Google-Ads + Google Lokale Dienstleistungen fehlt ein Teil des Lead-Volumens.
Wer 2026 gewinnen will, braucht jetzt Klarheit im Vorgehen – diese Schritte helfen dir, in der neuen Realität sichtbar zu bleiben und trotz rückläufiger organischer Interaktionen weiterhin Anfragen zu sichern:
Google Lokale Dienstleistungen und Google Ads funktionieren – und enthalten genau die Elemente (Call-Buttons, Kontakt-Features), die organisch verschwinden.
Empfehlung: Plane ein Testbudget für Q1/Q2 ein, um Werbeformate kontrolliert aufzubauen statt unter Druck nachzuziehen.
Klingt nach einem krassen Schritt, aber für manche Unternehmen evtl. unumgänglich: Ein einzelnes Google-Unternehmensprofil wird 2026 voraussichtlich weniger Traffic liefern. Für einige Betriebe kann es sinnvoll sein, zusätzliche Standorte zu eröffnen.
Wichtig: Neue Standorte dürfen sich nicht gegenseitig kannibalisieren. Standortwahl sollte strategisch erfolgen – entlang Nachfrage, Wettbewerb und Google-Radius.
Interaktion und Vertrauen verlagern sich auf Community-Plattformen.
Setze auf Inhalte und Präsenz hier:
Ziel: Dich als Expert:in positionieren – nicht nur als „Webseite, die rankt“.
Noch spielt KI-Traffic im Local-SEO-Bereich kaum eine Rolle – aber die Signale deuten klar auf Veränderung. Beobachte Entwicklungen, sammle Daten und reagiere, wenn Trends stabil sind.
Wichtiger Hinweis: Local SEO wird nicht verschwinden – aber weniger dominant werden. Es bleibt ein Fundament, muss jedoch durch Anzeigen, Offsite-Signale und Expertise ergänzt werden.
Wir stehen vor einer massiven Verschiebung: Google nimmt Interaktionen raus und testet Such-Layouts, die nur noch wenige Unternehmen sichtbar machen. Gleichzeitig verdrängt die KI Klicks und Anzeigen-Formate übernehmen Reichweite.
Die Gewinner 2026 werden:
Local SEO bleibt wichtig – aber 2026 funktioniert es nicht mehr wie früher.
]]>Google testet aktuell in den USA ein neues KI-gestütztes Feature, das auf den ersten Blick wie ein reiner Komfortgewinn für Nutzer wirkt: Eine künstliche Intelligenz ruft lokale Unternehmen aktiv an, fragt Preise und Verfügbarkeiten ab und bereitet die Ergebnisse übersichtlich auf. In Deutschland ist diese Funktion derzeit nicht verfügbar – sie wird ausschließlich im US-Markt getestet.
Für deutsche Unternehmen und Marketing-Verantwortliche ist diese Entwicklung dennoch hochrelevant. Google nutzt die USA traditionell als Testmarkt für grundlegende Veränderungen in der lokalen Suche. Viele Funktionen, die heute zum Standard im Google Unternehmensprofil oder in Google Maps gehören, haben genau dort ihren Ursprung.
Das neue Feature ist deshalb weniger als kurzfristige Spielerei zu betrachten, sondern als Signal für eine strukturelle Verschiebung im Local-Search-Ökosystem: Sichtbarkeit allein reicht künftig nicht mehr aus. Erreichbarkeit, Prozesse und Preisklarheit werden zu messbaren Faktoren in der digitalen Kundenakquise.
Ich ordne diese Entwicklung frühzeitig für dich ein, damit du nicht erst reagierst, wenn vergleichbare Funktionen auch im deutschsprachigen Raum ausgerollt werden.
Das von Google getestete Feature trägt aktuell die Bezeichnung „Have AI check prices“ und erscheint in den lokalen Suchergebnissen von Google Maps. Es handelt sich dabei um einen begrenzten Test, der bislang ausschließlich in den USA beobachtet wurde. Eine offizielle Ankündigung für andere Märkte – insbesondere Deutschland oder die EU – gibt es derzeit nicht.
Wichtig ist die korrekte Einordnung: Google führt hier keinen klassischen Preisvergleich ein. Stattdessen agiert die KI als aktiver Vermittler, der im Auftrag des Nutzers Informationen einholt, die online häufig nicht oder nur unvollständig verfügbar sind. Der Fokus liegt dabei auf lokalen Dienstleistungen mit variablen Preisen, bei denen der konkrete Preis von mehreren Faktoren abhängt.
Nach aktuellem Stand betrifft der Test vor allem folgende Branchen im US-Markt:
Die Auswahl dieser Branchen ist kein Zufall. Gerade hier sind Preise selten transparent auf Websites dargestellt, gleichzeitig ist der Wettbewerbsdruck hoch und die Vergleichbarkeit für Nutzer bislang aufwendig.
Für die lokale Suche bedeutet das: Google erweitert seine Rolle vom reinen Vermittler von Sichtbarkeit hin zu einem aktiven Informationsbeschaffer. Auch wenn das Feature aktuell nur in den USA getestet wird, deutet der Funktionsumfang darauf hin, dass Google langfristig die komplette Entscheidungsphase vor dem Erstkontakt stärker kontrollieren möchte.
Aus Sicht des Nutzers ist das neue Feature bewusst einfach und niedrigschwellig gestaltet. Google integriert die Funktion direkt in die gewohnte lokale Suche, ohne dass zusätzliche Apps oder komplexe Einstellungen erforderlich sind.
Der Prozess startet mit einer klassischen lokalen Suchanfrage, etwa nach einem Friseur oder einem anderen Dienstleister in der Nähe. Innerhalb der Google-Maps-Ergebnisse erscheint ein Hinweis, dass Google die Preise per KI prüfen kann.

Bild-Quelle: sterlingsky.ca
Im Anschluss führt Google den Nutzer durch einen kurzen, strukturierten Frageprozess:
Der gesamte Abfrage-Vorgang dauert in der Regel weniger als eine Minute.

Bild-Quelle: sterlingsky.ca
Die Ergebnisse kommen dann nach ungefähr 10 Minuten.

Bild-Quelle: sterlingsky.ca
Für Nutzer entsteht ein deutlicher Komfortgewinn. Statt mehrere Unternehmen selbst anzurufen oder unterschiedliche Websites zu durchsuchen, übernimmt Google die Recherche zentral und gebündelt.
Die Vorteile aus Nutzersicht:
Damit verschiebt Google einen weiteren Teil der Customer Journey in die eigene Plattform – noch bevor ein direkter Kontakt zwischen Nutzer und Unternehmen stattfindet.
Während der Prozess für Nutzer bewusst schlank gehalten ist, läuft im Hintergrund ein deutlich komplexerer Mechanismus ab. Der entscheidende Unterschied zu bisherigen Funktionen: Google beschränkt sich nicht auf vorhandene Online-Daten, sondern erhebt Informationen aktiv.
Nach Abschluss der Nutzeranfrage kontaktiert Google mehrere passende Unternehmen automatisiert per Telefon. Dabei handelt es sich um echte Anrufe durch einen KI-Agenten, nicht um das Auslesen von Websites oder Preislisten.
Charakteristisch für diesen Prozess:
Damit wird die KI faktisch zum ersten „Kundenkontakt“ für viele Betriebe – oft noch bevor ein echter Interessent selbst anruft.
Die Qualität der Ergebnisse hängt stark von den Prozessen auf Unternehmensseite ab. Die KI kann nur mit den Informationen arbeiten, die sie am Telefon erhält.
Typische Einschränkungen:
In diesen Fällen werden Betriebe in den Ergebnissen als „nicht erreicht“ oder ohne Preisangabe aufgeführt. Für Nutzer ist das ein negatives Signal – unabhängig von der tatsächlichen Leistungsqualität des Unternehmens.
Für Google ist der telefonische Weg dennoch aktuell der effektivste Ansatz, da viele Dienstleistungen preislich variabel sind und online keine verlässlichen Informationen bereitstellen.
Auch wenn das Feature aktuell nur in den USA getestet wird, lassen sich die Auswirkungen auf lokale Unternehmen bereits klar ableiten. Google verändert mit diesem Ansatz die Spielregeln in der lokalen Suche – insbesondere für dienstleistungsorientierte Betriebe.
Die KI kontaktiert nicht wahllos alle Unternehmen einer Branche. Nach bisherigen Beobachtungen werden primär jene Betriebe angerufen, die in den oberen Positionen der Google-Maps-Ergebnisse erscheinen.
Das hat direkte Konsequenzen:
Für viele Unternehmen verschärft sich damit der Wettbewerb um die begrenzten Top-Positionen in der lokalen Suche weiter.
Neu ist, dass nicht nur Online-Präsenzen bewertet werden, sondern auch interne Abläufe. Die telefonische Erreichbarkeit und die Qualität der Auskunft beeinflussen unmittelbar, ob ein Unternehmen im Preisvergleich positiv erscheint.
Konkret bedeutet das:
Damit verschwimmt die Grenze zwischen klassischem Marketing und operativem Tagesgeschäft – mit messbaren Auswirkungen auf die Lead-Generierung.
Ein zentrales Motiv hinter dem neuen Feature ist die geringe Preistransparenz im lokalen Dienstleistungsmarkt. Genau hier setzt Google an – und macht Preise zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.
Viele lokale Unternehmen verzichten bewusst auf konkrete Preisangaben. Gründe dafür sind individuelle Leistungen, variable Aufwände oder die Sorge vor direkter Vergleichbarkeit. Aus Sicht von Google und der Nutzer stellt genau das jedoch ein Hindernis dar.
Das Feature zeigt deutlich:
Preise müssen nicht zwingend fix sein, aber sie müssen kommunizierbar sein.
Strategisch relevant sind dabei insbesondere:
Unternehmen, die keine verwertbaren Preisinformationen liefern, riskieren, im direkten Vergleich schlechter abzuschneiden oder gar nicht berücksichtigt zu werden. Preistransparenz wird damit nicht nur zur Frage der Nutzerfreundlichkeit, sondern zu einem Sichtbarkeits- und Conversion-Faktor.
Auch für den deutschen Markt ist diese Entwicklung relevant: Wer frühzeitig saubere Preislogiken etabliert, ist vorbereitet, falls Google ähnliche Mechanismen künftig auch hier einführt.
Auch ohne eine aktuelle Verfügbarkeit des Features in Deutschland können lokale Unternehmen bereits heute Maßnahmen ergreifen, um strukturell vorbereitet zu sein. Der Fokus liegt dabei weniger auf Technik, sondern auf Klarheit, Konsistenz und Prozessen.
Konkret empfehlen sich folgende Schritte:
Nur Unternehmen mit starker lokaler Sichtbarkeit werden künftig überhaupt von solchen KI-Systemen berücksichtigt. Zentrale Hebel sind ganz klassische Local SEO-Maßnahmen.
Leistungen vollständig anlegen, Beschreibungen präzisieren und regelmäßig aktualisieren.
Für häufig nachgefragte Leistungen klare Preisrahmen oder Spannen festlegen. Wichtig ist, dass diese Informationen von allen Mitarbeitenden einheitlich kommuniziert werden.
Leitfäden für telefonische Anfragen erstellen – auch für automatisierte oder ungewöhnliche Anrufer. Ziel ist eine klare, verständliche und konsistente Auskunft.
Schulung darauf, dass Anfragen nicht nur von „echten“ Kunden kommen, sondern zunehmend auch von Systemen, die Entscheidungen vorbereiten.
Preise und Leistungsbeschreibungen auf Website, Google Unternehmensprofil und am Telefon dürfen sich nicht widersprechen.
Diese Maßnahmen sind unabhängig vom konkreten Feature sinnvoll. Sie stärken Sichtbarkeit, Conversion-Wahrscheinlichkeit und Professionalität – und sorgen dafür, dass Unternehmen nicht unvorbereitet reagieren müssen, falls Google vergleichbare Funktionen in Deutschland einführt.
Für Agenturen, Berater und interne Marketingverantwortliche deutet das getestete Feature auf eine klare Erweiterung des bisherigen Local-SEO-Leistungsbildes hin. Klassische Optimierungen reichen perspektivisch nicht mehr aus, wenn Google aktiv in die Vorqualifizierung von Leads eingreift.
Zentrale Implikationen für die Beratungspraxis:
Themen wie Telefonannahme, Preislogik, interne Leitfäden und Schulungen werden Teil ganzheitlicher Local-Strategien.
Neben Rankings und Klicks rücken Erreichbarkeit, Antwortqualität und Konsistenz von Preisaussagen in den Fokus.
Auch wenn das Feature in Deutschland noch nicht verfügbar ist, können Agenturen ihre Kunden jetzt auf mögliche Entwicklungen vorbereiten und entsprechende Maßnahmen begründen.
Für Beratungen eröffnet sich damit die Chance, sich klar als strategischer Partner für lokale Sichtbarkeit und Conversion zu positionieren – jenseits rein technischer SEO-Leistungen.
Das getestete Feature ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Google die lokale Suche konsequent entlang der gesamten Customer Journey ausbaut. Die Rolle der Suchmaschine verschiebt sich von der reinen Vermittlung von Sichtbarkeit hin zur aktiven Vorqualifizierung von Entscheidungen.
Wahrscheinliche Entwicklungslinien:
Google übernimmt zunehmend Aufgaben, die bislang beim Nutzer lagen: vergleichen, nachfragen, vorqualifizieren.
Nutzer treten künftig besser informiert in den direkten Kontakt mit Unternehmen – oder entscheiden sich bereits vorher.
Sichtbarkeit, Erreichbarkeit, Prozesse und Preisklarheit werden gleichwertige Erfolgsfaktoren.
Auch wenn Googles KI-gestütztes Preisabfrage-Feature derzeit ausschließlich in den USA getestet wird, ist seine Bedeutung für die lokale Suche klar erkennbar. Google entwickelt sich vom reinen Vermittler von Sichtbarkeit zu einem aktiven Akteur in der Entscheidungsfindung potenzieller Kunden.
Für lokale Unternehmen bedeutet das: Gute Rankings allein werden künftig nicht mehr ausreichen. Sichtbarkeit im Local Pack, verlässliche Erreichbarkeit, klare Prozesse und nachvollziehbare Preisinformationen rücken gleichberechtigt in den Fokus.
Unternehmen, die sich frühzeitig mit diesen Themen auseinandersetzen, verschaffen sich einen strukturellen Vorsprung. Sie sind nicht nur auf mögliche neue Google-Funktionen vorbereitet, sondern verbessern bereits heute ihre lokale Auffindbarkeit und Conversion-Wahrscheinlichkeit.
Die Entwicklung zeigt deutlich: Local SEO wird strategischer, operativer – und damit noch mehr zu einem zentralen Bestandteil nachhaltiger Kundengewinnung im lokalen Umfeld.
Bewertungen gehören zu den wichtigsten Signalen für lokale Sichtbarkeit, Vertrauen und Conversions.
Umso größer ist die Überraschung, wenn Google plötzlich meldet:
„Das Posten von Bewertungen ist für diesen Ort deaktiviert.“
Vielleicht hast du so eine Meldung sogar schon gesehen – bei deinem eigenen Google Unternehmensprofil oder bei Kunden. Doch was steckt dahinter? Warum greift Google derzeit häufiger zu diesem drastischen Schritt?
Um das besser zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf zwei Dinge:
Beide Quellen zusammen geben ein ziemlich klares Bild davon, warum Google Bewertungen deaktiviert – und wie du verhindern kannst, dass es dich trifft.
Google erklärt in seinen Richtlinien, dass Beiträge und Bewertungen eingeschränkt oder vollständig deaktiviert werden können, wenn ungewöhnliche, schädliche oder nicht hilfreiche Muster auftreten.
Kurz gesagt:
Google schützt die Plattform, indem es eingreift, wenn Muster nach Manipulation, Spam oder ungewöhnlichem Verhalten aussehen.
Und genau hier beginnt der spannende Teil – denn laut Claudia Tomina greifen diese Mechanismen inzwischen auch bei Unternehmen, die nichts Falsches tun.
Claudia Tomina, eine der führenden Local-SEO-Expertinnen in den USA, hat in den letzten Monaten immer häufiger Fälle begleitet, in denen Google das Posten von Bewertungen deaktivierte. Und zwar bei völlig legitimen Unternehmen, quer über verschiedene Branchen hinweg.
Diese Gemeinsamkeiten waren auffällig:
Wichtig:
Es ging nicht um die Gesamtmenge.
50 Bewertungen im Monat sind für ein gut besuchtes Geschäft absolut normal.
Das Problem entsteht, wenn viele Bewertungen innerhalb kurzer Zeit, am gleichen Ort und unter ähnlichen Bedingungen abgegeben werden.
Googles Systeme analysieren Muster, nicht Absichten.
Wenn bestimmte Signale auftreten, wird ein Algorithmus aktiv. Dazu gehören u. a.:
Für Google sieht das – unabhängig von der Realität vor Ort – so aus wie:
Da Google Plattformmissbrauch eindämmen möchte, greift die Plattform lieber einmal zu oft ein als einmal zu wenig.
Das bedeutet aber auch: Legitime Unternehmen geraten in den Filter.
Hier sind die Hauptsignale, die in all ihren Fällen vorkamen:
Bewertungen, die im Geschäft abgegeben werden, erzeugen ein klares Standortmuster, das Google erfassen kann.
Sie vereinfachen zwar den Prozess, führen aber dazu, dass viele Bewertungen aus einer einzigen Location-Quelle kommen.
Z. B. 20 Bewertungen am Samstag zwischen 13 und 15 Uhr.
Wenn das jeden Samstag passiert, wirkt das für Google algorithmisch wie ein „Event“.
Wenn die Reviews überwiegend positiv sind, stuft Google das Muster schneller als „nicht organisch“ ein.
Auch wenn du nichts falsch machst, kannst du vom System getroffen werden. Daher: Strategisch handeln statt nur viele Reviews sammeln.
Verteile Bewertungs-Anfragen über die Woche oder den Monat.
Kombiniere:
Das löst das Standortproblem sofort.
Nicht nur den Monatswert.
Er wird wahrscheinlich nicht zur sofortigen Aufhebung führen, aber dein Fall wird dokumentiert – und das ist langfristig wichtig.
Mich würde sehr interessieren:
Wurde bei deinem Unternehmensprofil bereits das Posten von Bewertungen deaktiviert? Hast du Bewertungscluster beobachtet oder gelöschte Reviews bemerkt?
Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren – je mehr Fälle bekannt werden, desto besser lässt sich erkennen, welche Muster Google derzeit besonders sensibel bewertet.
]]>Dieses Jahr wurden 1009 Unternehmen analysiert. Die Ergebnisse zeigen: Die Online-Reputation lokaler Unternehmen verbessert sich erneut deutlich.
🌟 Gesamtbewertung steigt erneut: Der branchenübergreifende Durchschnitt liegt 2025 bei 4,52 Sternen – nach 4,44 Sternen im Jahr 2024.
🟢 ALLE Branchen legen zu: 2025 ist das erste Jahr, in dem alle Branchen ihre Sternebewertung verbessern konnten – ein klares Zeichen für gestiegene Servicequalität und aktives Feedback-Management.
💬 Mehr Kundenfeedback: Die durchschnittliche Anzahl an Google Bewertungen pro Unternehmen stieg auf 63 Bewertungen (2024: 57).
🏗️ Architekten und Beauty-Branche führen die Zufriedenheit an: Mit 4,80 bzw. 4,82 Sternen erreichen beide Branchen Spitzenwerte.
👩⚕️ Ärzte verbessern sich erstmals leicht: Mit 3,98 Sternen liegt die Bewertung noch unter 4,0, zeigt aber eine positive Tendenz nach Jahren der Stagnation.
🍽️ Gastronomie bleibt Bewertungsmeister: Mit durchschnittlich 358 Bewertungen pro Betrieb liegt sie weit vor allen anderen Branchen.
⚖️ Anwälte & Steuerberater holen auf: Nach mehreren Jahren moderater Werte verzeichnen sie 2025 4,53 Sterne – der höchste Stand seit 2020.
Im Durchschnitt verfügen lokale Unternehmen 2025 über 63 Google Bewertungen – ein Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ohne die Gastronomie, die wie in den Vorjahren den Durchschnitt stark anhebt, beträgt die durchschnittliche Zahl der Bewertungen rund 28 pro Unternehmen.
Damit zeigt sich ein Trend: Immer mehr kleine und mittelständische Betriebe werden aktiv im Reputationsmanagement – auch jenseits klassischer Kundenkontakt-Branchen wie Gastronomie und Beauty.
Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2019 haben sich die Bewertungszahlen in fast allen Branchen vervielfacht.

Besonders stark ist das Wachstum im Handwerk und Gesundheitswesen:
Diese Entwicklung unterstreicht, dass digitale Sichtbarkeit zunehmend als Wettbewerbsfaktor erkannt wird – gerade bei Dienstleistungen, bei denen Vertrauen und Erfahrungsberichte zentral sind.
Auch qualitativ zeigen sich positive Entwicklungen: Fast alle Branchen konnten ihre durchschnittlichen Bewertungen verbessern.

Auffällig: Erstmals seit Beginn der Studienreihe konnte jede Branche ihre durchschnittliche Bewertung verbessern. Das spricht für eine zunehmende Professionalität im Umgang mit Bewertungen und Feedback.
Seit 2019 lassen sich deutliche Trends in der Entwicklung der durchschnittlichen Google Sterne-Bewertungen über die verschiedenen Branchen hinweg beobachten.
Während die Werte in den ersten Jahren relativ stabil blieben, zeigen die jüngsten Ergebnisse eine klare Tendenz nach oben.

Die allgemeine Tendenz zeigt: Nach einem leichten Rückgang zwischen 2019 und 2022 hat sich die durchschnittliche Bewertung seither kontinuierlich verbessert.
Dies deutet auf eine gestiegene Dienstleistungsqualität, ein besseres Bewertungsmanagement und ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Kundenerwartung und Leistung hin.
Mit 4,82 Sternen bleibt die Beauty-Branche die Bewertungskönigin. Persönlicher Kontakt und sofort sichtbare Ergebnisse fördern extrem positive Rückmeldungen.
Trotz nur 4,5 Bewertungen pro Unternehmen liegt die Branche mit 4,80 Sternen an der Spitze – hohe Individualität und persönliche Beratung zahlen sich aus.
Restaurants und Cafés sind weiter führend beim Bewertungsvolumen. Die Sternebewertung steigt leicht auf 4,49, was auf verbesserten Service und stärkeres Bewertungsbewusstsein hinweist.
Nach Jahren der Stagnation ein Lichtblick: 3,98 Sterne und mehr Bewertungen denn je. Die Branche reagiert zunehmend professioneller auf Patientenfeedback.
Diese Sektoren zeigen eine langsame, aber stetige Verbesserung der Durchschnittsbewertungen. Das spricht für ein wachsendes Bewusstsein für Online-Reputation und gezielte Maßnahmen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit.⚖️ Anwälte & Steuerberater: Vertrauen zahlt sich aus
Nach einer Schwächephase 2020/2022 zeigt sich seit 2024 wieder eine positive Entwicklung. Mit 4,53 Sternen liegen sie 2025 auf dem besten Wert seit fünf Jahren.
Nach dem starken Einstand 2024 festigen Makler mit 4,79 Sternen und +47 % mehr Bewertungen ihre Spitzenposition.
Nach fünf Jahren zeigt die Studienreihe ein klares Bild: Google Bewertungen sind - auch im KI-Zeitalter (oder gerade deshalb) - ein zentraler Bestandteil lokaler Markenreputation. Unternehmen erkennen zunehmend, dass aktives Bewertungsmanagement – vom Feedback bis zur Reaktion auf Kritik – direkte Auswirkungen auf Vertrauen, Sichtbarkeit und Neukundengewinnung hat.
Während in früheren Jahren vor allem Gastronomie und Beauty-Betriebe dominierten, zeigt sich 2025: Nahezu alle Branchen haben den Wert digitaler Reputation erkannt und profitieren von besserem Kundenfeedback.
Ob Arztpraxis, Handwerksbetrieb oder Friseursalon – Unternehmen, die Bewertungen professionell managen, gewinnen nicht nur Vertrauen, sondern auch Sichtbarkeit – und damit neue Kundschaft.
Für die aktuelle Studie wurden im Juli und August 2025 insgesamt 1009 Unternehmen aus neun Branchen in der Region Stuttgart untersucht. Die Region bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen urbanen und ländlichen Strukturen und bildet so ein repräsentatives Abbild der deutschen Unternehmenslandschaft.
Alle Google-Bewertungen wurden über die Unternehmensprofile erfasst und analysiert. Bewertet wurden sowohl Anzahl als auch Sternebewertung, um Trends in Quantität und Qualität des Kundenfeedbacks über die Jahre hinweg zu dokumentieren.
]]>Viele, die sich mit Local SEO beschäftigen, gehen davon aus: Je näher ein Unternehmen am Suchenden ist, desto besser rankt es.
Doch der Google API Leak vom Mai 2024 zeigt: Ganz so einfach ist es nicht.
In den geleakten Dokumenten taucht ein internes Signal namens commodityStrength auf – und das verändert, wie wir über lokale Rankings denken sollten.
Denn es zeigt: Google entscheidet je nach Suchintention, ob die Entfernung wichtig ist oder weniger.
Im Mai 2024 wurden versehentlich rund 2.500 interne API-Dokumente von Google veröffentlicht. Sie stammen aus dem sogenannten Content Warehouse – einem internen System, in dem Google unzählige Ranking- und Klassifikationsdaten speichert.
Zum ersten Mal wurde damit sichtbar, welche Signale Google tatsächlich verwendet.
Eines davon:
NlpSemanticParsingLocalHyperReliableData – ein Modul, das lokale Orte analysiert und bewertet.
Darin findet sich der Parameter commodityStrength. Und der verrät, dass Google Orte danach einstuft, wie wichtig die Entfernung für die jeweilige Suchanfrage ist.
Das geleakte Dokument beschreibt commodityStrength so:
Ob ein Ort eine Commodity ist (Entfernung ist wichtig), neutral oder non-commodity (Entfernung ist nicht wichtig). Commodity locations sind ‚Bankautomaten, ‚Tankstellen, etc. Non-commodity locations sind ‚Restaurants‘, ‚Hotels‘, etc.
Konkret heißt das:
Google speichert diese Information offenbar als Wert zwischen 0 und 1:
Damit unterscheidet Google, ob die Nähe selbst die Hauptrolle spielt oder ob eher Qualität und Relevanz des Angebots entscheidend sind.
🔹 Wichtig: Diese Daten zeigen nicht, wie stark Entfernung insgesamt als Rankingfaktor wirkt – sondern nur, ob sie im jeweiligen Kontext stärker oder schwächer gewichtet wird.
Mit anderen Worten: commodityStrength misst keine absolute Bedeutung, sondern die relative Relevanz der Entfernung im Verhältnis zu anderen Ranking-Signalen – etwa Relevanz, Bewertungen, Vertrauenswürdigkeit oder Datenqualität.
Diese Erkenntnis ist für Local SEO Gold wert.
Denn sie erklärt, warum zwei ähnlich optimierte Unternehmen in derselben Stadt trotzdem unterschiedlich gut ranken können.
Suchanfrage: „Tankstelle in der Nähe“
→ Commodity-Ort – Entfernung zählt fast alles.
Hier gewinnt, wer am nächsten ist, ein vollständiges Google-Unternehmensprofil hat und in Maps klar als Tankstelle erkannt wird.
Selbst ein bekannter Markenname hilft wenig, wenn der Standort weiter entfernt ist.
Suchanfrage: „Italienisches Restaurant in der Nähe“
→ Non-Commodity-Ort – Qualität zählt mehr als Nähe.
Hier dominieren Restaurants, die ihre Local SEO-Hausaufgaben gemacht haben, selbst wenn sie ein paar Straßen weiter liegen.
Google weiß, dass Nutzer:innen bereit sind, für ein gutes Essen einen weiteren Weg in Kauf nehmen – und gewichtet Qualitätssignale stärker als Distanz.
Suchanfrage: „Fitnessstudio in der Nähe“
→ Neutraler Fall – Entfernung kann wichtig sein, muss aber nicht.
Google speichert in diesem Fall keinen festen commodityStrength-Wert, weil der Kontext entscheidend ist:
Solche neutralen Fälle zeigen, dass Google dynamisch entscheidet, ob Distanz oder Qualität den Ausschlag gibt – basierend auf Nutzerverhalten, Gerätetyp und situativem Kontext.
Die Erkenntnisse aus dem Google-Leak zeigen klar: Entfernung ist kein statischer Rankingfaktor, sondern hängt vom Kontext und der Suchintention ab. Für deine Local-SEO-Strategie heißt das: Du musst verstehen, wann Nähe den Ausschlag gibt – und wann Qualität entscheidet.
Für „Commodity“-Suchbegriffe wie Tankstelle, Apotheke oder Schlüsseldienst gilt:
➡️ Exakte Standortdaten, korrekte Geokoordinaten und ein sauber gepflegtes Google Unternehmensprofil sind entscheidend.
Für „Non-Commodity“-Suchbegriffe wie Restaurants, Hotels oder Fachgeschäfte gilt:
➡️ Hochwertige Inhalte, viele Bewertungen und eine gute Nutzererfahrung zählen mehr als die exakte Entfernung.
Analysiere, welche Art von Anfrage du abdeckst:
Je nach Zielgruppe und Angebot kannst du so gezielt entscheiden, wo du Energie in deine Optimierung steckst.
Der Google-Leak zeigt deutlich: Entfernung ist für Google kein statischer Wert, sondern ein situationsabhängiges Signal.
Das interne Attribut commodityStrength verrät, ob ein Ort in erster Linie über Nähe oder über Relevanz und Vertrauen rankt.
Kurz gesagt:
Wer diese Dynamik versteht, kann seine Local-SEO-Maßnahmen gezielter steuern – und genau dort optimieren, wo es wirklich Wirkung zeigt.
]]>KI-Systeme wie ChatGPT verändern die Art, wie Menschen suchen. Statt „Anwalt in München“ bei Google einzutippen, fragen inzwischen einige (wie viele weiß man ehrlich gesagt nicht genau):
„Welcher Anwalt ist der beste in München für Arbeitsrecht?“
Doch was passiert, wenn man dieselbe Frage mehrfach stellt?
Eine Fallstudie zeigt: Die Antworten von ChatGPT sind alles andere als konstant – und das hat Folgen für alle, die lokal gefunden werden wollen.
Der US-Marketer Jon Robinson hat ChatGPT 39-mal dieselbe Frage gestellt:
„Who should I hire for my car accident in Jacksonville, FL?“
Alle Prompts wurden innerhalb einer Stunde abgeschickt, mit identischer Formulierung.
Das Ziel: herausfinden, ob ChatGPT bei lokalen Suchanfragen zu recht stabilen, konsistenten Ergebnissen kommt – ähnlich wie eine Suchmaschine.
Das Ergebnis: 39 Antworten, keine identisch.
Manche Ausgaben nannten dieselben Kanzleien, aber in anderer Reihenfolge. Andere fügten komplett neue Namen hinzu oder änderten die Formulierung der Empfehlung.
Einige Antworten gaben sogar rechtliche Informationen – wie die Verjährungsfrist bei Verkehrsunfällen – und lagen dabei teilweise falsch.
Kurz gesagt: Gleicher Prompt, gleiche KI – völlig unterschiedliche Antworten.
Beim genaueren Hinsehen wurde klar: Die Unterschiede waren nicht nur oberflächlich.
Die wichtigste Erkenntnis:
ChatGPT generiert Texte probabilistisch – es "errät" plausible Informationen, anstatt auf eine zentrale Datenbasis zuzugreifen.
Damit kann es passieren, dass zwei Menschen zur selben Zeit dieselbe Frage stellen – und völlig unterschiedliche „Fakten“ erhalten.
Für Konsumenten mag das irritierend sein (wenn sie es überhaupt bemerken).
Für Unternehmen ist es ein echtes Risiko: Wenn deine Marke oder dein Standort in KI-Antworten auftaucht, aber mit falschen Angaben, kann das Vertrauen kosten.
Große Sprachmodelle greifen auf unzählige Webquellen zurück: Branchenverzeichnisse, Bewertungen, Unternehmensseiten, Social-Media-Profile.
Wenn dort widersprüchliche Informationen auftauchen, steigt das Risiko, dass KI sie falsch kombiniert.
Beispiel:
Wenn auf Yelp „geschlossen um 18 Uhr“ steht, auf Google aber „19 Uhr“, weiß das Modell nicht, welche Angabe stimmt – und erzeugt eventuell eine falsche Öffnungszeit.
Deshalb gilt:
Je konsistenter deine Daten im Netz, desto verlässlicher erscheinen sie auch in KI-generierten Antworten.
In Robinsons Test tauchten große Kanzleien in den meisten Antworten auf – unabhängig von Reihenfolge oder Detail.
Warum? Weil sie online stark präsent sind: viele Erwähnungen, gute Bewertungen, klare lokale Signale.
Für lokale Unternehmen bedeutet das:
Je öfter deine Marke im Netz positiv erwähnt wird, desto wahrscheinlicher erkennt auch ein LLM dein Unternehmen als „relevant“.
KI-Tools wie ChatGPT, Perplexity oder Gemini liefern Antworten – keine Suchergebnisse.
Sie bewerten keine Rankings, sondern erzeugen eine sprachlich flüssige, aber unzuverlässige Zusammenfassung.
Diese kann richtig sein – oder völlig danebenliegen.
Das Problem: Der Nutzer merkt es oft nicht.
Gerade bei lokalen Empfehlungen („bester Heizungsbauer in Berlin“) wirkt die Antwort kompetent, selbst wenn sie erfunden ist.
Wer also glaubt, KI könne klassische Suchmaschinen ersetzen, sollte wissen:
LLM-Ergebnisse sind flüchtig, nicht reproduzierbar und können falsche Unternehmensdaten verbreiten.
Sind Name, Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Website und sonstige Daten überall gleich – auf deiner Website, Google, Yelp, Facebook, Gelbe Seiten, ProvenExpert?
Konsistenz ist das Fundament jeder Local-(KI-)SEO-Strategie.
Frag ChatGPT, Perplexity oder Gemini nach deinem Unternehmen.
Wie wirst du beschrieben? Tauchen falsche Informationen auf? Wenn ja – woher könnten sie stammen?
Es bleibt die wichtigste und verlässlichste Datenquelle für lokale Informationen.
Aktuelle Bilder, Leistungen, Beiträge und Bewertungen stärken deine Relevanz – auch indirekt in KI-Modellen.
Schema.org-Markup auf deiner Website hilft Suchmaschinen und LLMs, korrekte Unternehmensinformationen zu erkennen.
Das gilt besonders für Öffnungszeiten, Bewertungen, Kontaktdaten und Standorte.
Nutze KI zur Ideenfindung, Textstruktur oder Keyword-Recherche – aber prüfe die Fakten immer manuell.
KI ist ein Werkzeug, kein Wahrheitsmedium.
Zwar verändern sich lokale Suchanfragen langsam – und auch reine LLMs wie ChatGPT oder Perplexity werden zunehmend dafür genutzt –, aber man sollte ihre Bedeutung aktuell noch nicht überschätzen. Studien (z.B. KI-Übersichten vs. Local Pack oder Wie wird im Jahr 2025 „lokal“ gesucht – und wie wichtig ist KI dabei?) zeigen deutlich: Der Großteil aller lokalen Suchanfragen läuft weiterhin über Google.
Trotzdem kann es sich lohnen, früh dran zu sein. Wer davon überzeugt ist, dass sich die lokale Suche in Zukunft stärker in Richtung KI-gestützter Systeme verschiebt, kann schon jetzt die Grundlagen legen, um dort sichtbar zu sein.
Denn die Fallstudie zeigt: Selbst bei einer einfachen lokalen Suchanfrage liefert KI 39 verschiedene Ergebnisse – nicht, weil sie manipuliert wurde, sondern weil ihr Fundament instabil ist.
Für lokale Unternehmen bedeutet das:
Konsistenz, Vertrauen und Markenautorität werden wichtiger als je zuvor.
Nur wer überall mit denselben Daten, klarer Positionierung und positiver Reputation auftritt, hat eine Chance, in der KI-gestützten Suche korrekt aufzutauchen.
]]>Warum taucht dein Unternehmen für manche Suchbegriffe ganz oben in den Google-Ergebnissen auf, für andere aber gar nicht?
Genau dieser Frage ist Claudia Tomina, US-amerikanische Expertin für Google Unternehmensprofil und Local SEO, in einer aktuellen Studie nachgegangen.
Ihr zentrales Ergebnis:
Die primäre Kategorie im Google Unternehmensprofil ist oft der wichtigste Hebel für gute Rankings.
Alle anderen Signale – wie Bewertungen, Attribute, Website-Inhalte oder Erwähnungen auf Drittseiten – wirken nur unterstützend.
Die Studie zeigt eindrucksvoll, wie ein einziger Wechsel der Kategorie in Kombination mit dem passenden Meta-Titel die lokale Sichtbarkeit eines Restaurants drastisch verbessert hat.
Die Studie wurde von Claudia Tomina, einer ausgewiesenen Expertin für Google Unternehmensprofil und Local SEO, durchgeführt.
Ihr Ziel: Herauszufinden, welches Signal Google in der lokalen Suche am stärksten gewichtet.
Dafür nutzte sie ein aktives Restaurant mit über 100.000 Kundeninteraktionen innerhalb von sechs Monaten – eine ideale Testbasis, weil Google hier auf viele aktuelle Nutzersignale reagiert.
Tomina änderte in mehreren Schritten gezielt einzelne Faktoren wie:
So konnte sie genau beobachten, welche Änderungen die Rankings wirklich beeinflussten – und welche kaum Wirkung hatten.
Das getestete Restaurant war im Google Unternehmensprofil zunächst als „Steakhouse“ kategorisiert.
Für Suchanfragen wie „Halal Restaurant“ war die Sichtbarkeit jedoch sehr gering – trotz starker unterstützender Signale:
Trotzdem rankte das Restaurant kaum für die relevanten Haupt-Keywords.
Grund: Google interpretierte das Unternehmen primär als Steakhouse – und nicht als Halal-Restaurant.
Im ersten Schritt änderte Claudia Tomina nur den Meta-Titel der Website, ohne die Kategorie im Google Unternehmensprofil zu verändern.
Der neue Titel lautete: „Best Halal Steakhouse Near You“.
Ergebnis:
Einschränkung:
Das Suchvolumen für „Halal Steakhouse“ war mit etwa 6.600 Suchanfragen pro Monat jedoch relativ gering.
Für die breite Nachfrage nach „Halal Restaurant“ änderte der Meta-Titel allein nichts.
Im nächsten Schritt änderte Claudia Tomina die primäre Kategorie im Google Unternehmensprofil von „Steakhouse“ zu „Halal Restaurant“ und passte den Meta-Titel an:
„Best Halal Restaurant Near You“
Ergebnis:
Schlussfolgerung:
Erst wenn die primäre Kategorie den Suchbegriff widerspiegelt, kann Google das Unternehmen korrekt einordnen und im Local Pack nach vorne bringen.
Die Studie zeigt klar:
Google braucht für jede Suchanfrage einen primären Indikator, um ein Unternehmen korrekt einzuordnen.
Unterstützende Signale – wie Bewertungen, Attribute, Q&A, Website-Inhalte oder PR-Erwähnungen – helfen zwar, verstärken die Relevanz aber nur, wenn der primäre Indikator korrekt gesetzt ist.
Beispiel aus der Studie:
„Caesar Salad“ wurde häufig in Reviews erwähnt → keine Rankings.
Erst als der Salat im Google Unternehmensprofil-Menü eingetragen wurde → sprang die Sichtbarkeit an.
Fazit dieses Schritts:
Zuerst muss das Fundament stimmen (Kategorie, Menü oder Service), dann entfalten alle weiteren Signale ihre volle Wirkung.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor der Studie war die hohe Nutzeraktivität des Restaurants:
Über 100.000 Interaktionen in sechs Monaten (Bewertungen, Klicks, Buchungen usw.)
Stetiger Strom an Engagement-Signalen, die Google schnell aufnahm.
Erkenntnis:
Bei Unternehmen mit viel Aktivität wirken Änderungen an Kategorie oder Meta-Titel deutlich schneller.
Lokale Dienstleister oder weniger frequentierte Geschäfte brauchen oft mehr Geduld, bis sich Anpassungen in den Rankings bemerkbar machen.
Engagement fördert also die Geschwindigkeit, mit der Google auf Optimierungen reagiert.
Die Studie liefert wertvolle Hinweise, wie lokale Unternehmen ihr Ranking verbessern können:
Dass die primäre Kategorie im Google Unternehmensprofil außerordentlich wichtig ist, kann ich auch aus vielen eigenen Projekten und Beispielen bestätigen.
Es überrascht daher nicht, dass auch diese Studie von Claudia Tomina zu genau diesem Ergebnis kommt.
Bereits frühere Analysen wie die Local Ranking Factors haben die zentrale Rolle der Kategorie im Local SEO hervorgehoben.
Die Studie liefert nun einen aktuellen, praxisnahen Beleg dafür, wie stark sich ein passender Kategorienwechsel auf die Sichtbarkeit auswirken kann.
Mein persönliches Fazit:
Wer bessere Rankings erzielen möchte, sollte zuerst die primäre Kategorie im Google Unternehmensprofil sorgfältig wählen und anschließend die unterstützenden Faktoren gezielt darauf ausrichten.
Steht dieses Fundament, wirken alle weiteren Optimierungen deutlich stärker.
]]>In diesem Beitrag werfe ich einen Blick auf drei beliebte Automatisierungstools – n8n, Make.com und Zapier – und vergleiche, wie sie dir dabei helfen können, deine Google Bewertungen effizient zu managen.
Der grundlegende Ablauf eines solchen Workflows ist recht einfach:
Bild: So sieht ein typischer, grundlegender KI-Workflow am Beispiel von Zapier aus
Natürlich kannst du den Workflow ganz nach deinen Bedürfnissen anpassen.
So kannst du sicherstellen, dass sensible Fälle individuell geprüft werden. Kurz gesagt, der Workflow ist flexibel und lässt sich an deine speziellen Anforderungen anpassen.
Solche automatisierten Workflows kannst du grundsätzlich mit Zapier, Make.com und n8n entwickeln. Ich habe alle 3 Tools hinsichtlich a) Einrichtung des Prozesses, b) Nutzerfreundlichkeit, c) Vielfalt der vorhandenen Templates und d) Kosten verglichen.
Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl eines Automatisierungstools ist, wie leicht sich dein Google-Unternehmensprofil tatsächlich anbinden lässt.
Das große Problem für Make.com und n8n: Ein Projekt und APIs, wie z.B. die My Business Account Management API, sind grundsätzlich schnell eingerichtet. Allerdings gibt es gewisse Nutzungs-Kontingente und Systemlimits. Zu Beginn liegen diese bei 0. Um die APIs nutzen zu können musst du diese Kontingente beantragen. Google vergibt diese aktuell allerdings nur sehr restriktiv, vor allem an größere Agenturen oder Unternehmen, die schon eine gewisse Reputation haben und eine größere Anzahl an Unternehmensprofilen verwalten. Das heißt, kleinere Nutzer oder solche, die nicht über ein solches Agentur-Konto verfügen, haben es hier deutlich schwerer, die notwendigen Kontingente zu erhalten.
Wenn es um die Benutzerfreundlichkeit geht, zeigen sich bei n8n, Make.com und Zapier durchaus Unterschiede.
Insgesamt hängt die Wahl also stark davon ab, wie viel Vorerfahrung du hast und wie viel Freiheit du in der Gestaltung deiner Workflows möchtest.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, ob es vordefinierte Templates gibt, die dir den Start erleichtern.
Beim Thema Kosten gibt es durchaus Unterschiede zwischen den drei Tools.
Beim Thema Kosten gibt es jedoch nicht nur die reinen Abogebühren der Tools selbst, sondern auch zusätzliche API-Kosten, die du berücksichtigen musst.
Insgesamt ist es also so, dass Zapier in der Regel die teuerste Lösung für die Ausführung eines Workflows ist, gefolgt von Make.com und n8n. n8n ist unter bestimmten Bedingungen am günstigsten – allerdings hast du hier den höchsten initialen Zeit-Aufwand.
Es lohnt sich also, nicht nur die Tool-Kosten, sondern auch die zusätzlichen API-Gebühren im Auge zu behalten, wenn du deinen Workflow planst.
Welches Tool am besten zu dir passt, hängt stark von deinem Erfahrungshintergrund, deinem Budget und der Anzahl der zu verwaltenden Google-Bewertungen ab.
| Kriterium | Zapier | Make.com | n8n |
|---|---|---|---|
| Benutzerfreundlichkeit | Sehr einfach, ideal für Einsteiger | Einfach, aber flexibler | Technisch, eher für Fortgeschrittene |
| Google Business Integration | Sehr einfach, direkt verfügbar | Kompliziert (Google Cloud nötig) | Kompliziert (Google Cloud nötig) |
| Templates | Viele, sofort einsatzbereit | Einige, eher flexibel | Kaum, technischer Aufbau nötig |
| Kosten pro Workflow | Hoch | Mittel | Gering |
| Initialer Einrichtungsaufwand | Gering | Mittel | Hoch |
| Flexibilität | Eingeschränkt | Hoch | Sehr hoch |
| "Human in the Loop"-Möglichkeit | Möglich, mit Umweg | Einfach realisierbar | Frei anpassbar |
| API-Zugang erforderlich | Nein (direkt integriert) | Ja (Google Cloud + API Limits) | Ja (Google Cloud + API Limits) |
| Geeignet für | Einzelpersonen, kleine Firmen | Agenturen, fortgeschrittene Nutzer | Tech-affine Teams, hohe Volumina |
Wenn du dir unsicher bist, ob du gleich in ein komplexeres Setup wie mit n8n oder Make.com einsteigen möchtest, starte mit Zapier. Du kannst jederzeit später migrieren – besonders, wenn dein Bewertungsvolumen wächst oder du mehr Kontrolle über deinen Workflow brauchst.
Öffnungszeiten, Telefonnummern und Adressen von Unternehmen gehören nach wie vor zu den meistgesuchten Informationen im Internet. Für diese standort- bzw. unternehmensbezogene Suche nutzen die meisten Menschen Suchmaschinen wie Google oder Bing.
In den Suchmaschinen tauchen dabei auch Verzeichniseinträge aus zahlreichen lokalen Branchenverzeichnissen auf. Dort kannst du (meist kostenlos) einen Unternehmenseintrag erstellen.
Sehr viele 😊. Als die klassischen Telefonbuchverlage merkten, dass ihnen die Felle davonschwimmen, haben sie ihre Angebote ins Netz verlagert. Beispiele:
Eine etwas ältere Infografik von MOZ aus dem Jahr 2014 visualisiert das deutsche Branchenverzeichnis-Ökosystem.

Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf das lokale Suchverhalten.
Daten von Jumpshot belegen:
Das zeigt: Ein großer Teil der Informationen wird schon direkt in den Suchmaschinen angezeigt.
Das Allerwichtigste ist ein gut gepflegter Google-Unternehmensprofil-Eintrag (und damit auch bei Google Maps).
Da auch Bing – nicht zuletzt durch die Integration von KI wie ChatGPT – wieder an Marktanteilen gewinnt (und auch die in Deutschland beliebte Suchmaschine Ecosia auf Bing basiert), lohnt sich auch ein Eintrag bei Bing Places for Business.
Ebenfalls sinnvoll ist ein Eintrag bei Apple Maps. Apples Kartendienst wird stetig besser und ist für iPhone-Nutzer oft die erste Wahl.
Ein Aspekt, der in den letzten Monaten an Bedeutung gewonnen hat:
KI-gestützte Suchergebnisse, wie sie in Bing oder in Googles AI-Overviews auftauchen, greifen häufig auf strukturierte, vertrauenswürdige Datenquellen zurück – dazu zählen Online-Verzeichnisse.
Wenn dein Unternehmen in diesen Verzeichnissen korrekt und einheitlich vertreten ist, steigt die Chance, dass die KI deine Daten zieht und anzeigt. Damit gewinnen Verzeichnisse, die in den letzten Jahren etwas an Bedeutung verloren hatten, nun wieder an Relevanz.
Ja – insbesondere in Bezug auf Rankings bei Google.
Google berücksichtigt im lokalen Algorithmus unter anderem:
Gerade in stark umkämpften Branchen kann es sich lohnen, aktuelle und korrekte Daten in weiteren Verzeichnissen bereitzustellen.
Je nach Branche können spezielle Verzeichnisse besonders wichtig sein:
z. B. Jameda für Ärzte oder MyHammer für Handwerker.
Sind lokale Verzeichnisse also wichtig für Suchmaschinenoptimierung (SEO)? Der Effekt von Verzeichniseinträgen auf lokale Rankings ist schwierig zu belegen, denn gleichzeitig bekommen Unternehmen ja z.B. auch Bewertungen, sodass eine isolierte Betrachtung schwierig ist.
Zwei Studien gibt es jedoch, die sich u.a. mit lokalen Verzeichnissen beschäftigen.
Die kanadischen SEO-Experten von Whitespark stellen eine sinkende Relevanz von Verzeichnissen fest:
2015 schätzten sie den Beitrag noch auf 17 %, 2021 lag er nur noch bei 7 %.
Etwas andere Ergebnisse liefert hingegen eine Studie von Uberall. In deren Studie wurden 6.000 Einträge analysiert:
Sie stellten fest, dass die Standorte, die im erweiterten Netzwerk von Verzeichnissen aufgeführt waren, deutlich bessere Ergebnisse erzielten:
Achtung: Bei der Interpretation der Ergebnisse sollte man etwas vorsichtig sein, denn Uberall verdient sein Geld mit dem Management von lokalen Verzeichnissen.
Damit du nicht jeden Eintrag einzeln bearbeiten musst, gibt es Plattformen, die dir ein zentrales Management ermöglichen – besonders hilfreich für Unternehmen mit mehreren Standorten.
Beispiele:
Alle versprechen bessere Rankings, allerdings haben meine Erfahrungen gezeigt, dass Änderungen oft nur verzögert übernommen werden.
Aber Achtung: In den Plattformen fehlt auch das eine oder andere Verzeichnis.
Meine Erfahrungen mit diesen Plattformen sind durchaus durchwachsen, da Updates von Unternehmensinformationen oftmals nur sehr langsam in den lokalen Verzeichnissen sichtbar wurden.
Für kleine, lokale Unternehmen reicht meist ein gut gepflegtes Google-Unternehmensprofil.
Sinnvoll ist zusätzlich ein Eintrag in die Basisverzeichnisse wie Apple Maps oder Bing.
Je wettbewerbsintensiver die Branche, desto wichtiger sind weitere Verzeichniseinträge.
Branchenspezifische Verzeichnisse sind Pflicht, z. B. Jameda für Ärzte oder MyHammer für Handwerker.
Unternehmen mit vielen Filialen profitieren meist von Plattformen wie Uberall.
Ob Online-Verzeichnisse im Jahr 2025 (und darüber hinaus) relevant sind, hängt – wie so oft – von deiner individuellen Situation ab:
Spannend ist: Durch den Aufstieg der KI-basierten Suche erleben Verzeichnisse gerade ein kleines Comeback.
Wenn du Beratung oder Unterstützung rund um lokale Suchmaschinenoptimierung brauchst, melde dich gerne bei mir.
]]>In diesem Beitrag zeige ich dir, welche Bewertungs-Seiten in den USA dominieren, wie sich die Ergebnisse auf Deutschland übertragen lassen und warum du jetzt genauer hinschauen solltest, wo deine Kunden Bewertungen hinterlassen.
Wenn man ChatGPT fragt, warum bestimmte Unternehmen empfohlen werden, verweist die KI auf Bewertungen. Auch wenn ChatGPT in seinen Antworten oft widersprüchlich ist: Es spricht einiges dafür, dass gute Bewertungen auf den richtigen Portalen deine Chancen auf Sichtbarkeit erhöhen.
Microsoft ist einer der größten Partner und Investoren von OpenAI. ChatGPT greift – zumindest aktuell – in vielen Fällen auf Bing-Daten zurück. Und Bing wiederum bindet für lokale Ergebnisse Rezensionen aus verschiedenen Plattformen ein.
Für die Untersuchung hat Whitespark:
analysiert. Im Fokus stand jeweils die erste Seite der Bing-Places-Ergebnisse und die damit verknüpften Bewertungsquellen.
Die Auswertung zeigt klare Gewinner:
Danach folgen mit deutlichem Abstand Portale wie Porch, Yellowpages oder Angi.
In fast allen untersuchten Städten liegt Facebook vorne – nur in Los Angeles dominiert Yelp.
Takeaway: Welche Plattform für dich am wichtigsten ist, hängt stark von deiner Branche und deinem Standort ab.
Eine kurze Recherche zeigt: Auch in Deutschland ergibt sich ein ähnliches Bild, zumindest bei den Top-3-Plattformen:
Der Unterschied liegt hinter den Top 3: Statt Porch oder Angi spielen hierzulande vor allem Branchenverzeichnisse wie 11880.com oder golocal.de eine Rolle, wenn es um Bewertungen geht.
Das heißt für dich: Neben Google Business Profile solltest du dir genau anschauen, welche lokalen Verzeichnisse in deiner Branche relevant sind.
In den letzten Jahren war ich kein großer Fan davon, viele verschiedene Branchenverzeichnisse zu pflegen. Der Aufwand stand selten im Verhältnis zum SEO-Nutzen.
Mit den aktuellen Entwicklungen sehe ich das aber etwas anders:
Die Studie von Whitespark zeigt deutlich: Facebook, Yelp und TripAdvisor sind die wichtigsten Review-Quellen für Bing Places – und damit ein möglicher Schlüssel, um in ChatGPT-Antworten aufzutauchen.
Für Deutschland gilt: Ergänze dein Bewertungs-Portfolio um die relevanten Branchenverzeichnisse wie Facebook, TripAdvisor, 11880.com oder golocal.de.
Auch wenn der Anteil lokaler Suchanfragen in ChatGPT derzeit noch klein ist, spricht vieles dafür, sich frühzeitig zu positionieren. Nutze die Gelegenheit, deine Reputation auf den passenden Portalen zu stärken – und behalte die Entwicklungen im Auge.
]]>In der Welt der Online-Bewertungen kann die Pflege und Beantwortung von Kundenfeedback schnell zur Herausforderung werden. Gerade Unternehmen, die viele Rezensionen bekommen – wie z.B. Restaurants, Freizeiteinrichtungen oder große Einzelhändler – stehen vor der Frage: Wie können wir all diese Bewertungen beantworten, ohne dass es ein riesiger Zeitaufwand wird?
Genau hier setzt ein automatisierte KI-Workflows an. Diese ermöglichen es dir, den Prozess der Beantwortung zu standardisieren und gleichzeitig persönlich zu gestalten – und das fast ohne manuellen Aufwand.
Im Kern nutzen wir Zapier als Automatisierungsplattform, um
So sieht das dann in Zapier aus:

Natürlich gibt es dabei viele Möglichkeiten zur Individualisierung:
Ein großer Vorteil von Zapier ist dabei, dass du nicht bei Null anfangen musst: Es gibt eine Vielzahl vorformulierter Templates, die du einfach nutzen und anpassen kannst.
Jetzt kommen wir zum praktischen Teil. Um deinen Zapier-KI-Workflow einzurichten, erstellst du zuerst einmal einen Zapier-Account, z.B. mit einem kostenlosen Plan, bei dem 100 Tasks im Monat möglich sind.
Um aber mehrstufige Zaps nutzen zu können - und das brauchst du für das automatisierte Beantworten von Google Bewertungen - solltest du den Professional-Plan nutzen. Hierfür gibt es eine kostenlose Testphase, in der du das ganze erstmal ausprobieren kannst.
Die Einrichtung des Workflows ist wirklich einfach und bedarf keinerlei Programmierkenntnisse.
Im ersten Schritt wählst du unter vielen Templates ein passendes für deinen gewünschten Prozess aus.

Im nächsten Schritt startest du zuerst damit, Zapier mit deinem Google Unternehmensprofil sowie mit ChatGPT zu verknüpfen. Hierfür musst du über die Open AI Platform einen API-Key erstellen, um diesen dann zur Verknüpfung deines Open AI-Accounts in Zapier in das enttsprechende Feld zu kopieren.
Dann richtest du die sogenannten "Zaps" ein, hier am Beispiel der drei Basis-Schritte von oben:
Du kannst dabei festlegen, ob alle Antworten sofort veröffentlicht werden oder mit etwas Zeitversatz.
Diesen Basis-Workflow kannst du nun natürlich beliebig erweitern oder bestimmte Bedingungen hinzufügen, z.B.
Das gute an Zapier ist jedoch, dass du gar nicht so viel händisch machen musst, denn es gibt ja eine Vielzahl an Templates, siehe unter 1). Am besten wählst du daher schon zu Beginn das für dich passendste Template, das bereits verschiedene Automationsschritte kombiniert und sparst dir hinterher das manuelle Hinzufügen von weiteren Schritten.
Warum lohnt sich der Einsatz eines automatisierten Zapier-Workflows zur Bewertungspflege überhaupt?
Ganz einfach: Du sparst enorm viel Zeit, kannst sofort loslegen und behältst dennoch volle Kontrolle. Im Vergleich zu anderen Tools ist die Einrichtung besonders unkompliziert – und gleichzeitig lässt sich der Workflow flexibel an deine Anforderungen anpassen:
So praktisch und zeitsparend Zapier auch ist – ganz ohne Nachteile kommt der Einsatz nicht aus. Im direkten Vergleich mit Tools wie n8n oder Make.com fällt vor allem eines auf: Zapier ist deutlich teurer. Gerade wenn viele Tasks automatisiert werden sollen oder ein großer Umfang an Bewertungen verarbeitet wird, können die monatlichen Kosten schnell steigen.
Allerdings relativiert sich dieser Nachteil, wenn man den geringen initialen Aufwand betrachtet: Während man bei anderen Tools oft viel Zeit in die manuelle Erstellung von Flows investieren muss, bietet Zapier viele vorgefertigte Templates, mit denen man sofort starten kann. Für Unternehmen, die nur wenige Bewertungen erhalten oder schnell produktiv sein möchten, kann sich Zapier deshalb trotzdem lohnen – gerade als schlanke Lösung für Wenignutzer.
Ein automatisierter Zapier-KI-Workflow ist eine effiziente Lösung, um Google-Bewertungen schnell und professionell zu beantworten – vor allem, wenn Zeit ein kritischer Faktor ist.
Dank der vorgefertigten Templates bist du in kürzester Zeit startklar, ohne dich tief in komplexe Automatisierungstools einarbeiten zu müssen. Gleichzeitig bleibt der Workflow flexibel und lässt sich bei Bedarf individuell anpassen – etwa für Freigabeprozesse oder unterschiedliche Reaktionen je nach Sternebewertung.
Zugegeben: Zapier ist nicht das günstigste Tool auf dem Markt. Im Vergleich zu n8n oder Make.com zahlst du für den Komfort, aber du sparst dir auch viele Stunden an Setup- und Pflegeaufwand. Für viele Unternehmen – insbesondere solche mit wenigen Bewertungen oder begrenzten Ressourcen – kann sich Zapier deshalb trotzdem schnell lohnen.
Kurz gesagt: Wenn du einen schnellen, zuverlässigen und leicht anpassbaren Einstieg in die automatisierte Beantwortung von Google Bewertungen suchst, ist Zapier eine sehr gute Wahl.
]]>Um bei der Kaufentscheidung den entscheidenden Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz zu haben, können Google Rezensionen das Salz in der Suppe sein.
Die Lösung lautet: Mehr Google Bewertungen bekommen. Doch wie geht das?
Zuerst die schlechte Nachricht:
Um bessere Bewertungen zu bekommen, kommst du nicht daran vorbei, einen erstklassigen Service und hervorragende Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Das ist die Grundvoraussetzung.
Wenn du jedoch davon überzeugt bist, dass deine Kunden mit deinen Leistungen zufrieden sind, solltest du deine Kunden dazu bringen, dich bzw. dein Unternehmen auf Google zu bewerten.
Google Rezensionen sind inzwischen ein kaufverhaltensrelevanter Faktor, wenn es um die Entscheidung für einen Anbieter geht. Lies dazu meinen ausführlichen Blog-Artikel 4 gute Gründe, warum Online-Bewertungen für ein lokales Business wichtig sind.
Um mehr Bewertungen zu erhalten, solltest du jedoch ein paar Regeln beachten. Diese ergeben sich aus Googles Richtlinien für Bewertungen und aus meinen Erfahrungen mit Google Bewertungen. Auch Datenschutz-Aspekte spielen eine Rolle.
Zuerst kommen die Dos. Anschließend folgen die Maßnahmen, die du nicht tun solltest, um mehr Google Bewertungen zu erhalten.
Du willst mehr und bessere Google-Bewertungen? Dann solltest du diese vier einfachen, aber wirkungsvollen Strategien unbedingt ausprobieren.
Die erste Empfehlung, um mehr Google-Bewertungen zu bekommen, ist ganz einfach: Bitte deine Kundinnen und Kunden aktiv um eine Bewertung bei Google. Das ist übrigens auch eine ausdrückliche Empfehlung von Google selbst.
Scheue dich nicht davor, dabei auch mal eine negative Bewertung zu kassieren! Wenn du nicht aktiv nachfragst, sind es oft nur die Unzufriedenen, die sich Luft machen – und das verzerrt das Bild.
Frag daher alle deine Kundinnen und Kunden! So werden auch die Zufriedenen ermutigt, dich zu bewerten – und deine Google-Bewertungen entwickeln sich automatisch in eine positive Richtung.
Tipp: Nicht alle bewerten sofort. Wenn sich später nochmal die Gelegenheit ergibt, erinnere sie freundlich daran. So bekommst du mit der Zeit deutlich mehr Bewertungen.
Kunden mögen es einfach. Wenn du deine Kunden um eine Google Bewertung bittest, hilft es, wenn du die Möglichkeit anbietest über einen Link direkt zu deinen Google-Rezensionen zu gelangen. So können Kunden dein Unternehmen dann ganz unkompliziert bewerten.
Anleitung: So bekommst du den Link zu deinen Google Rezensionen.
Folgende Beispiele zeigen, wo und wie der Link deinen Kunden zugänglich gemacht werden kann:
Tipps: In einem anderen Blog-Beitrag halte ich 33 kostenlose "Bewerten Sie uns auf Google"-Textvorlagen zum Kopieren bereit.
Wenn du auf positive wie negative Google-Bewertungen antwortest, wird das von deinen Kundinnen und Kunden sehr geschätzt. Sie sehen, dass ihr Feedback bei dir ankommt und ernst genommen wird. Das motiviert auch andere, eine Bewertung abzugeben. Wie du Rezensionen am besten beantwortest, erfährst du in meinem Blog-Artikel Auf (negative) Bewertungen antworten - ein Leitfaden.
Eine effektive und oft unterschätzte Methode, um mehr und bessere Google-Bewertungen zu bekommen, ist die Einbindung deiner Mitarbeiterinnen durch interne Challenges und Anreize. Dein Team hat meist den engsten Kontakt zu den Kundinnen – und kann so entscheidend dazu beitragen, mehr Bewertungen zu sammeln.
Wie funktioniert das?
Warum ist das so wirkungsvoll?
Wenn du dein Team aktiv in die Bewertungsstrategie einbindest, entsteht eine Unternehmenskultur, die Kundenzufriedenheit wertschätzt – und genau das schlägt sich auch in deinen Google-Bewertungen nieder.
Es gibt jedoch auch so einige Punkte, die du unterlassen sollten, um bessere Google Bewertungen zu erhalten. Wer böse Überraschungen, wie z.B. eine Abstrafung durch Google vermeiden will, sollte folgende Punkte unterlassen.
Wichtig: Biete deinen Kunden keine Anreize für Bewertungen in Form von Geld oder Geschenken – das verstößt gegen die Richtlinien von Google.
Tipp: Auch wenn du deine Kundinnen nicht belohnen darfst, kannst du dein Team motivieren. Sorge dafür, dass deine Mitarbeiterinnen aktiv und freundlich nach Google-Rezensionen fragen (natürlich im Rahmen der hier genannten Tipps). Der schöne Nebeneffekt: Der Kundenservice verbessert sich ganz automatisch mit – weil dein Team den Kontakt bewusster und serviceorientierter gestaltet.
Und wie sieht es mit dem Kaufen von Google-Bewertungen aus? Warum sich die Mühe machen, mühsam echte Rezensionen zu sammeln, wenn es scheinbar auch ganz einfach geht? Wer „Google Bewertungen kaufen“ googelt, stößt auf zahlreiche Anbieter, die dir das Blaue vom Himmel versprechen: „Bewertungen von echten Menschen“, „mehr Bewertungen“, „mehr Umsatz“ – klingt verlockend, oder?
Aber genau aus diesem entscheidenden Grund solltest du die Finger davon lassen: Im Jahr 2022 hat Google eine beispiellose Lösch-Welle gestartet. Dabei wurden massenhaft Bewertungen entfernt, bei denen Google Hinweise auf Manipulation oder Fälschung festgestellt hat. Viele Unternehmen haben damals einen Großteil ihrer Rezensionen verloren – und das, weil (meist) gekaufte Bewertungen dahintersteckten. Tragisch dabei: Auch einige echte Bewertungen wurden in Mitleidenschaft gezogen und gelöscht.
In einem anderen Blog-Beitrag zeige ich dir noch weitere gute Gründe, die gegen das Kaufen von Google Bewertungen sprechen – von rechtlichen Risiken bis hin zur Frage, was gekaufte Bewertungen eigentlich über die Qualität deiner Leistung aussagen.
Frag nie in großen Mengen nach Bewertungen. Schreib nicht all deine WhatsApp- oder E-Mail-Kontakte gleichzeitig an, um nach Rezensionen zu fragen. Wenn dein Unternehmen in sehr kurzer Zeit ungewöhnlich viele Bewertungen erhält, wirkt das auf Google verdächtig – und kann zu einer Abstrafung oder Löschung führen.
Wichtig: Bitte deine Kund*innen auch nicht, direkt bei dir im Laden oder Geschäft von deinem WLAN oder Gerät aus eine Bewertung abzugeben. Wenn zu viele Bewertungen von derselben IP-Adresse stammen, wertet Google das als Manipulationsversuch – selbst wenn die Bewertungen eigentlich echt sind.
Du fragst dich jetzt vielleicht: Was ist denn bitte „Review-Gating“?
Review-Gating bezeichnet den Prozess, bei dem Kundinnen vorab gefiltert werden, bevor sie um eine Bewertung auf Google gebeten werden. Das läuft meistens so ab: Kundinnen erhalten zunächst eine E-Mail mit der Frage, ob sie eine positive oder negative Erfahrung gemacht haben. Nur wenn sie positiv antworten, werden sie im nächsten Schritt aufgefordert, eine Google-Bewertung abzugeben. Bei negativer Rückmeldung folgt keine Einladung zur Bewertung.
Das Ziel dahinter: Möglichst viele positive Rezensionen sammeln – und die negativen im Vorfeld abfangen.
Wie wird Review-Gating eingesetzt? Oft geschieht das über Tools von Drittanbietern, z. B. mit einem eingebetteten Widget auf der Website.
Aber Achtung: Review-Gating ist ein klarer Verstoß gegen die Google-Richtlinien für Unternehmensprofile.
Wichtig: Du darfst negative Bewertungen nicht verhindern oder gezielt ausschließen. Ebenso wenig darfst du einzelne Nutzer*innen gezielt um eine positive Bewertung bitten – auch das wertet Google als Manipulation.
Und was passiert, wenn Google oder ein Mitbewerber das herausfindet? Die Konsequenz ist in der Regel eindeutig: Die betreffenden Bewertungen werden gelöscht.
Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Unternehmen hatte ein Review-Gating-Widget auf seiner Website eingebaut und wurde von einem Mitbewerber bei Google gemeldet. Das Ergebnis: Von über 400 Google-Bewertungen wurden über 80 Prozent gelöscht.
Da Rezensionen für viele Menschen den gleichen Stellenwert wie persönliche Empfehlungen haben, solltest du dich als Unternehmen unbedingt mit dem Thema Google-Bewertungen auseinandersetzen. Die beste Grundlage für positive Bewertungen ist und bleibt ein herausragender Service und eine überzeugende Leistung. Wenn du dann noch die Tipps aus diesem Artikel umsetzt, steht deinem Ziel, mehr und bessere Google-Bewertungen zu bekommen, nichts mehr im Weg.
Der Original Artikel stammt aus dem Oktober 2018.
Letztes Update war im Juli 2025.
*Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links bzw. Werbelinks. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, bekomme ich von dem betreffenden Anbieter eine Provision ohne dass sich für Sie der Preis des Produkts ändert.
Aus gutem Grund sollte man sich um Duplikate in Google kümmern: Wenn doppelte oder sogar mehrere Standorte eines Unternehmens in Google Maps / Google existieren, kann das negative Auswirkungen auf die Auffindbarkeit in Google haben.
Es gibt mehrere Gründe warum Google My Business Duplikate entstehen können:
Leider gibt es nicht DAS Standard-Vorgehen für das Entfernen oder Zusammenführen von Standorten in Google Maps oder Google My Business. Im Folgenden zeige ich dir einige Vorgehensweisen für verschiedene Fälle von doppelten Standorten.
Wenn man schon bei beiden Standorten Bewertungen hat, möchte man nicht unbedingt einen der beiden Standorte löschen. Damit die Google Rezensionen übertragen werden, muss man allerdings den Google-Support mit seinem Anliegen kontaktieren und bitten die beiden Standorte zusammenzuführen.
Es gibt inzwischen ein neues Formular, mit dem es Google betroffenen Unternehmen einfacher macht, ihre Google Bewertungen zusammenzuführen.
So sieht das Formular aus:
Google Bewertungen zusammenführen - so geht's:

Im nächsten Schritt wird nach dem neuen Standort bzw. der neuen Adresse gefragt
Klicke auf den Button "Senden".
Es kann hin und wieder vorkommen, dass ein Standort (automatisch) im Google Unternehmensprofil-Dashboard als Duplikat angezeigt wird.
Falls fälschlicherweise ein korrekter Google My Business-Eintrag als Duplikat markiert wurde, solltest du den Support kontaktieren.
Falls hingegen der doppelte „nicht-korrekte“ bzw. falsche Eintrag als Duplikat markiert wurde, musst du eigentlich gar nichts machen. Wenn du den Eintrag trotzdem aus deinem Google My Business-Konto entfernen willst, gehe wie folgt vor:
Google verändert kontinuierlich die Darstellung von Suchergebnissen und setzt dabei zunehmend auf KI-generierte Inhalte – sogenannte KI-Übersichten (häufig wird auch der englische Begriff "AI-Overviews" genannt).
Diese automatischen Zusammenfassungen tauchen verstärkt auch bei lokalen Suchanfragen auf und beeinflussen maßgeblich, welche Informationen du siehst und wie du mit Unternehmen interagierst. Eine aktuelle Studie aus den USA von Whitespark gibt interessante Einblicke in diese Entwicklung.
Zwar sind AI-Overviews in Deutschland aktuell noch weniger präsent, doch die Trends aus den USA zeigen, wohin sich die lokale Suche auch hierzulande entwickeln könnte. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu reagieren und deine Sichtbarkeit langfristig zu sichern.
KI-Übersichten sind automatisch von Google generierte Zusammenfassungen, die relevante Informationen direkt in den Suchergebnissen liefern. Sie beantworten Nutzerfragen umfassend, ohne dass du auf einzelne Webseiten klicken musst. Diese neuen SERP-Elemente unterscheiden sich deutlich vom klassischen Local Pack, das hauptsächlich auf Google Unternehmensprofile verweist und direktere Transaktionen fördert.
Hier ein Beispiel für eine lokale KI Übersicht:

Die Whitespark-Studie zeigt, dass AI-Overviews im Durchschnitt bei 68 % der lokalen Suchanfragen in den USA erscheinen. Je nach Branche variiert die Präsenz zwischen 57 % und 80 %, ist aber unabhängig vom konkreten Standort innerhalb der untersuchten Städte. In Deutschland ist die Verbreitung noch nicht im gleichen Umfang gegeben, doch ein steigender Trend ist bereits zu erkennen.
Wie oft AI-Overviews auftauchen, hängt stark von der Art deiner Suche ab:
Diese Ergebnisse zeigen deutlich, wie wichtig es ist, deine Inhalte strategisch auszurichten.
AI-Overviews reduzieren die Klickrate auf Webseiten erheblich (im Schnitt um 34,5 %). Dennoch bieten AI-Overviews eine Chance auf Sichtbarkeit, insbesondere wenn dein Unternehmen direkt als Quelle genannt wird.
Die Einführung der KI-Übersichten in der Google-Suche markiert einen Paradigmenwechsel, der sich auf verschiedene Bereiche der Suche unterschiedlich auswirkt. Lokal tätige Unternehmen können vorerst aufatmen, da ihr Suchtraffic bisher weitgehend stabil geblieben ist – Panik ist also fehl am Platz. Dennoch ist Wachsamkeit geboten.
Abschließend habe ich deshalb einige Empfehlungen, wie lokale Unternehmen und SEOs mit der Situation umgehen sollten:
Zusammenfassend lässt sich sagen: KI-Übersichten sind in der Suche angekommen und beeinflussen das Nutzerverhalten spürbar – jedoch (bisher) nicht über alle Suchtypen hinweg gleichmäßig. Lokale Unternehmen sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen, aber mit besonnenem Optimismus reagieren.
]]>In meinen letzten beiden Blogbeiträgen – Wie wird heutzutage lokal gesucht – und wie wichtig ist KI dabei? und Lokale KI-Übersichten: Was bedeuten sie für kleine Unternehmen? – habe ich festgestellt: Lokale Suchanfragen spielen in KI-gestützten Systemen wie ChatGPT bisher eine eher untergeordnete Rolle. Ob in Googles neuen KI-Übersichten oder in Chatbots – lokale Anbieter tauchen selten auf. Doch das könnte sich bald ändern.
Lange Zeit haben Produktsuchen wie „bester Gasgrill“ fast ausschließlich zu klassischen E-Commerce-orientierten Ergebnissen geführt: Vergleichsportale, Testseiten, Amazon, Online-Shops & große Hersteller. Lokale Händler hatten kaum eine Chance, hier aufzutauchen. Doch bei ChatGPT tut sich momentan etwas.
OpenAI (=der Konzern hinter ChatGPT) investiert spürbar in den Bereich „Produktberatung“ – also in generative Einkaufsberatung, Produktempfehlungen und möglicherweise bald auch Shoppingfunktionen. Das könnte auch für lokale Händler interessant werden: Wenn Nutzer Prompts eingeben wie „Welchen Gasgrill soll ich mir kaufen?“, dann generiert ChatGPT eine Übersicht über gute Modelle – und testet offenbar bereits, am Ende dieser Listen auch konkrete Bezugsquellen in der Nähe anzuzeigen. Ich habe bei einigen Prompts in ChatGPT bereits gesehen, dass lokale Händler am Ende einer Antwort eingeblendet wurden.
Sollte sich dieser Trend fortsetzen, wäre das ein echter Paradigmenwechsel: Lokale Anbieter hätten eine neue Chance, bei Produktsuchen sichtbar zu werden – und zwar nicht in der klassischen Suche, sondern im Chat.
Damit dein Unternehmen für solche zukünftigen Entwicklungen gut aufgestellt ist, solltest du jetzt aktiv werden:
Lokale Unternehmen hatten es bei Online-Produktsuchen und den zugehörigen Shopping-Ergebnissen bisher schwer. Doch wenn sich ChatGPT künftig mehr auf generative Produktempfehlungen fokussiert, ergeben sich möglicherweise neue Chancen.
Wer jetzt seine Inhalte optimiert und strukturiert bereitstellt, könnte bald davon profitieren, wenn lokale Ergebnisse in der KI-Welt an Bedeutung gewinnen.
]]>Lange Zeit war die Google-Suche im Browser der unangefochtene Ausgangspunkt, wenn es um lokale Informationen ging. Google ist nach wie vor ein Gigant – rund 70 % aller allgemeinen Suchanfragen weltweit laufen über Google.
Doch speziell im lokalen Bereich zeichnet sich ein Wandel ab: Einer aktuellen Untersuchung zufolge erfolgen inzwischen etwa 20 % der lokalen Suchen direkt in Karten-Apps wie Google Maps, Apple Maps oder Bing Maps. Google Maps hat sich damit zum zweitbeliebtesten Ausgangspunkt für lokale Recherchen entwickelt, direkt nach der klassischen Google-Suche. Mit ca. 15 % der Nutzer, die zuerst zu Google Maps greifen, liegt die App deutlich vor allen anderen Alternativen außer Google selbst.
Aus Sicht eines Local-SEO-Beraters ist das ein bedeutender Befund. Viele Unternehmen fokussieren ihre Optimierung bislang auf die Web-Suche, übersehen aber leicht die „Map-First“-Nutzer. Dabei zeigen die Daten, dass Verbraucher visuelle, ortsbasierte Ergebnisse oft bevorzugen – insbesondere bei spontanen Entscheidungen.
Jüngere Menschen tendieren sogar überdurchschnittlich zur Kartensuche: 18 % der Gen Z (Personen, die in den Jahren 1995 bis 2010 geboren wurden) nutzen Google Maps als primären lokalen Suchkanal, etwas mehr als der Bevölkerungsschnitt. Diese Mobile-Native-Generation ist es gewohnt, via Smartphone-App direkt nach nahegelegenen Spots zu suchen – sei es das nächste Café oder ein Geldautomat um die Ecke. Ältere Semester bleiben der gewohnten Google-Suche zwar öfter treu, doch der Trend zugunsten der Karten-Apps ist nicht zu übersehen.
Als Konsequenz wandeln sich Karten-Plattformen immer mehr von bloßen Navigationshilfen zu vollwertigen lokalen Suchmaschinen. Wer „Bäckerei in meiner Nähe“ sucht, bekommt in Google Maps schon lange nicht mehr nur Standorte angezeigt, sondern auch Bewertungen, Fotos, Öffnungszeiten und sogar Vorschläge für die beste Route dorthin.
Die Konversionsrate solcher Suchen ist hoch: Fast die Hälfte der Nutzer plant häufig z.B. direkt die Route, nachdem sie ein lokales Geschäft in der Karte gefunden haben.
Für lokale Unternehmen heißt das: Präsenz in diesen Apps ist nicht länger optional, sondern essenziell, um von einem erheblichen Teil der Suchenden überhaupt gefunden zu werden.
Meine Einschätzung: Diese Ergebnisse müssen jedoch korrekt eingeordnet werden. Wie so häufig kommt es auf den spezifischen Fall und den daraus resultierenden Nutzen einer Karten-App an:
Ein weiterer Wandel vollzieht sich bei der jüngeren Generation: Plattformen wie TikTok oder Instagram avancieren zur Suchmaschine für lokale Tipps. Mehr als ein Viertel der Gen Z gab in einer Umfrage an, soziale Medien als primäre Methode für lokale Recherchen zu nutzen.
Tatsächlich zählt TikTok in dieser Gruppe zu den Top-3-Suchkanälen für lokale Entdeckungen: Rund 10 % der Gen-Z-Nutzer verwenden TikTok bevorzugt, um nach örtlichen Empfehlungen zu suchen. (Zum Vergleich: Bei älteren Generationen taucht TikTok in den Top 5 gar nicht auf.)
Auch Instagram wird von vielen jungen Nutzern informell als lokales Entdeckungs-Tool eingesetzt – zum Beispiel indem sie nach stadtspezifischen Hashtags oder Orts-Markierungen suchen, um Trend-Locations auszumachen.
Was für manche nach einer ungewöhnlichen Suchstrategie klingt, ist für die „Digital Natives“ längst normal. Anstatt klassische Suchergebnisse zu durchforsten, schauen sie sich lieber kurze Videos oder Posts an: Etwa ein TikTok-Video, das in 30 Sekunden die „5 coolsten Cafés in Berlin“ vorstellt. Die Recherche fühlt sich nebenbei unterhaltsam an und basiert oft auf authentischen Erfahrungen von Influencern oder Gleichaltrigen.
Interessanterweise zeigt die BrightLocal-Studie auch, dass Facebook bei Gen Z wieder eine Rolle als Suchplattform spielt – etwa 5 % nutzen Facebook-Gruppen oder -Empfehlungen als bevorzugte Quelle. Dieses Verhalten ist nur in dieser Alterskohorte so ausgeprägt und könnte mit neuen Funktionen zusammenhängen, die Facebook gezielt für jüngere Nutzer eingeführt hat.
Für lokale Unternehmen bedeutet der Social-Media-Trend: Lokale Empfehlungen passieren heute oft außerhalb der klassischen Suchmaschinen. Ein Restaurant kann z.B. durch ein virales TikTok-Video plötzlich einen Ansturm erleben, ohne dass die Leute überhaupt auf Google danach gesucht haben.
Meine Einschätzung: Auch diese Ergebnisse müssen korrekt eingeordnet werden, hier kommt es genauso auf den spezifischen Fall und den daraus resultierenden Nutzen einer lokalen Suche in einem Social Media-Kanal an:
Während sich die genutzten Kanäle für die lokale Suche diversifizieren, stellt sich die Frage: Wie wichtig ist dabei eigentlich künstliche Intelligenz? Man hört und liest überall von ChatGPT, Bing Chat und Googles KI – doch wer nach einem lokalen Geschäft sucht, merkt davon auf den ersten Blick (noch) wenig.
Tatsächlich geben zwar rund 40 % der Konsumenten an, mittlerweile generative KI-Tools wie ChatGPT aktiv in ihre Online-Suche einzubeziehen. Allerdings spielt sich dieser KI-Einsatz im lokalen Kontext häufig indirekt ab.
Was bedeutet "indirekt"?
All das passiert für den Nutzer unbemerkt – er freut sich einfach über die schnellste Route oder passende Vorschläge, ohne an „KI“ zu denken.
In der aktuellen lokalen Suche agiert KI also vorwiegend als „stiller Helfer“. Ein Beispiel aus dem Alltag: Wenn du Siri oder den Google Assistant per Sprache nach dem nächsten Blumenladen fragst, nutzt du KI-Spracherkennung und erhältst KI-gestützt die Ergebnisse aus Maps – doch du nimmst es nur als bequemes Gespräch mit deinem Smartphone wahr.
Ähnlich verhält es sich mit den neuesten Suchfunktionen von Google: KI-Übersichten könnten bald auch lokal relevante Antworten direkt in der klassischen Suche liefern. Mehr zu diesem Thema liest du in meinem Blogbeitrag KI-Übersichten in Google & Auswirkungen auf die lokale Suche.
Noch ist die direkte Nutzung von KI-Chatbots für lokale Suchen ein Nischenthema – laut Studie verwenden im Schnitt lediglich etwa 5 % der lokal Suchenden ChatGPT & Co als primäre Suchplattform.
Bei der Gen Z liegt der Wert etwas höher (10 %), doch selbst diese technikaffine Gruppe verlässt sich für lokale Tipps lieber auf Maps oder Social Media.
Meine Einschätzung: Noch bieten insbesondere die klassische Suche sowie Kartendienste, aber auch Social Media-Kanäle einen höheren Nutzen bei lokalen Suchanfragen, aber mit der Erweiterung um weitere Funktionen in ChatGPT & Co. kann sich das auch schnell ändern.
Die Art und Weise, wie lokal gesucht wird, hat sich diversifiziert. Google ist zwar weiterhin der Platzhirsch, aber es ist längst nicht mehr das alleinige Tor zu lokal suchenden Interessenten bzw. Kunden. Diverse Karten-Apps, Social Media und KI-gestützte Funktionen fordern eine Anpassung der Local-SEO-Strategie. Als lokale Unternehmerin / lokaler Unternehmer oder Marketing-Profi solltest du folgende Punkte berücksichtigen, um sichtbar zu bleiben:
Zusammengefasst befinden wir uns in einer Ära, in der lokale Suche nicht mehr gleichbedeutend mit „bei Google etwas eingeben“ ist. Die Nutzer verstreuen sich auf verschiedene Plattformen – vom klassischen Google-Suchindex über Karten-Apps bis hin zu TikTok-Feeds. Künstliche Intelligenz wirkt dabei als unsichtbarer Motor, der Empfehlungen sortiert und personalisiert, auch wenn die Nutzer es kaum bemerken.
Wer als lokales Unternehmen smart agiert, denkt über Google hinaus und begegnet den Kunden genau dort, wo diese heute suchen. Das bedeutet: Multi-Channel-Präsenz und technische Sauberkeit (korrekte Daten, optimierte Inhalte) sind entscheidend.
KI mag im lokalen Umfeld derzeit leise agieren, aber sie trägt schon jetzt dazu bei, die Spreu vom Weizen zu trennen – sprich: gut gepflegte, präsente Unternehmen von denjenigen, die digital hinterherhinken.
Kurz gesagt: Sei dort sichtbar, wo deine Kunden heute tatsächlich suchen. Und unterschätze nicht, dass KI dabei hilft, deine Sichtbarkeit zu steuern – auch wenn du davon vielleicht gar nichts merkst.
Quellen: Die im Beitrag erwähnten Statistiken und Erkenntnisse entstammen vor allem der BrightLocal Consumer Search Behavior-Studie (2024) sowie einem Artikel von Search Engine Journal über die zunehmende Nutzung von Karten-Apps. Diese Quellen bieten weiterführende Details zur Entwicklung des lokalen Suchverhaltens und den Einfluss von KI im Suchprozess.
]]>Die Google-Suche befindet sich im Wandel: Seit Ende März 2025 rollt Google in Deutschland die “Übersicht mit KI” (AI Overview) in seinen Suchergebnissen aus. Diese KI-Übersichten stellen von künstlicher Intelligenz generierte Zusammenfassungen direkt oberhalb der klassischen Suchergebnisse dar.
Für Nutzer bedeutet das schnellere Antworten, ohne auf Webseiten klicken zu müssen – für Webseitenbetreiber zeichnet sich eine tiefgreifende Veränderung im Klickverhalten ab. Erste Analysen zeigen bereits, dass die organische Click-Through-Rate (CTR) dramatisch sinken kann, sobald eine KI-Übersicht eingeblendet wird.
In diesem Blogartikel betrachte ich differenziert, wie sich diese Entwicklung auf lokale Suchanfragen auswirkt. Insbesondere lokale Unternehmen und Local-SEO-Verantwortliche fragen sich: Führt Googles KI-gestützte Suche zu Traffic-Verlusten in der lokalen Suche? Oder bleiben lokale Ergebnisse und insbesondere die Google-Unternehmensprofile verschont? Im Folgenden beleuchte ich den Status quo mit Daten und gebe praxisnahe Empfehlungen.
Googles KI-Übersichten beeinflussen die Suchergebnisse je nach Art der Suchanfrage unterschiedlich stark. Ein Blick auf Daten aus der Google Search Console für zwei konträre Beispiele – eine Informationsseite (Blog) vs. ein lokales Unternehmensprofil – verdeutlicht den aktuellen Stand:

Abbildung 1: Typische Google-Search-Console-Daten für einen Blog mit vorwiegend informativen Suchanfragen (Zeitraum Jan–Apr 2025). Die violette Linie zeigt die Impressionen, die über den Betrachtungszeitraum hoch bleiben, während die blaue Linie (Klicks) ab Ende März abfällt.
Dieses Muster ist kennzeichnend für viele Content-Websites seit Einführung der KI-Übersicht. In dem gezeigten Beispiel sind Seitenaufrufe via Google-Suche ab dem 26. März 2025 zurückgegangen, während die Sichtbarkeit (Impressionen) nahezu unverändert blieb. Mit anderen Worten: Die Inhalte der Blog-Seite werden zwar weiterhin in den Suchergebnissen angezeigt, aber Nutzer klicken deutlich seltener darauf.
Eine Studie von Wordsmattr bestätigt dieses Phänomen mit branchentypischen Zahlen: Im Durchschnitt sank die Zahl der Klicks über Google nach Einführung der KI-Übersicht um rund 17,8 %, bei einer fast unveränderten Impressionen-Zahl. Die Diskrepanz zwischen stabiler Sichtbarkeit und einbrechenden Klicks deutet darauf hin, dass Nutzer die gesuchten Informationen vermehrt direkt in der KI-Zusammenfassung finden und ohne Besuch der Website zufrieden gestellt werden. Für Betreiber von Blogs und Ratgeberseiten bedeutet dies einen spürbaren Traffic-Verlust, der in vielen Fällen auf die neue Zero-Click-Dynamik zurückzuführen ist.

Abbildung 2: Google-Search-Console-Daten für ein lokales Unternehmensprofil (Zeitraum Jan–Apr 2025, Google Unternehmensprofil-Link mit UTM-Parametern ausgezeichnet). Sowohl Impressionen (violett) als auch Klicks (blau) bleiben hier über den Zeitraum hinweg relativ konstant, ohne den Einbruch, der bei informativen Seiten zu beobachten ist.
Dieses Beispiel steht exemplarisch für (alle) lokalen Unternehmen: Im Gegensatz zu auf informative Suchanfragen ausgerichtete Websites und Blogs verzeichnen lokale Unternehmen keinen signifikanten Traffic-Rückgang, seit die KI-Übersichten aktiv sind.
Lokale Suchanfragen, die zur Anzeige eines Google-Unternehmensprofils führen (wie z. B. der Markenname oder lokale Keywords), sind derzeit kaum von der neuen KI-Funktion betroffen. Dies deckt sich mit aktuellen Beobachtungen aus der SEO-Community: Lokale Suchanfragen und Markensuchen lösen bislang am seltensten KI-Übersichten aus.
Anders ausgedrückt, Google blendet die generativen KI-Antworten bei reinen Lokal-Intentionen wie „Bäckerei in [Ort]” oder „Öffnungszeiten Apotheke [Stadt]”) momentan noch sehr zurückhaltend ein. Entsprechend bleiben die Klickraten auf lokale Unternehmenswebsites oder Google Unternehmensprofile vorerst stabil.
Für lokale Unternehmen bedeutet dies zum jetzigen Stand, dass ihr organischer Suchtraffic nicht im selben Ausmaß einbricht wie bei reinen Informationsanfragen – zumindest solange ihre Suchanfragen nicht von der KI-Übersicht „übernommen” werden.
Die bisherige Datenlage zeigt, dass lokale Suchergebnisse (noch) deutlich weniger von Googles KI-Übersichten beeinträchtigt werden als allgemeine Informationssuchen. Warum ist das so?
Wahrscheinlich geht Google hier besonders behutsam vor. Lokale Suchen haben oft eine andere Nutzungsintention: Der Nutzer will z. B. ein Geschäft anrufen, eine Wegbeschreibung erhalten oder Öffnungszeiten sehen – Aktionen, die über reine Information hinausgehen.
Google testet die KI-Übersicht für solche Anfragen vermutlich in kleinerem Umfang, um zu beobachten, wie Nutzer reagieren und ob die KI-Antworten die Bedürfnisse wirklich erfüllen. Interne Tests von Google zeigten generell eine höhere Nutzerzufriedenheit, wenn passende KI-Antworten geliefert werden.
Allerding ist die Messung der Nutzerzufriedenheit bei lokalen Suchen ist durchaus herausfordernd: Eine KI-Übersicht könnte beispielsweise direkt die Adresse und Telefonummer eines Geschäfts nennen. Wenn der Nutzer daraufhin ohne weiteren Klick zum Hörer greift oder das Geschäft direkt besucht, hat Google sein Ziel einer schnellen Antwort erreicht – der lokale Anbieter verzeichnet dann zwar keinen Webseitenklick, hätte aber dennoch einen realen Kundenkontakt. Solche Effekte korrekt zu messen (etwa via telefonische Anfragen, Routenplanungen in Google Maps etc.) erfordert sorgfältige Tests.
Meine Vermutung ist daher, dass Google aktuell Nutzungsdaten sammelt und die Auswirkungen im lokalen Kontext evaluiert, bevor die KI-Übersicht flächendeckend für lokale Suchanfragen ausgerollt wird (oder eben nicht). Solange diese Tests laufen und keine negativen Signale auftauchen, bleiben lokale Suchergebnisse von dramatischen Einschnitten verschont.
Für diese Tests habe ich auch Belege: In den letzten Wochen habe ich vereinzelt lokale Suchanfragen beobachtet, bei denen über den regulären lokalen Suchergebnissen eine generative KI-Zusammenfassung erschien. Zum Beispiel tauchten bei Suchen à la „Kuchen [Stadt]” oder „Grabstein [Stadt]” testweise KI-Übersichtsboxen auf, die Form von Fließtext sowie Bulletpoints die Top-Ergebnisse zusammenfassten – inklusive Nennung von Geschäftsnamen, Links, Adressdetails und Telefonnummern.


Sollte Google also die generativen Antworten für z.B. Restaurants, Hotels, Handwerker & Co. voll ausrollen, würden Nutzer eventuell Öffnungszeiten, Kontaktdaten oder Bewertungen direkt in der Suchübersicht sehen und noch seltener auf die Websites oder Profile klicken.
Das klassische Local Pack (die Kartenansicht mit drei lokalen Ergebnissen) könnte an Klickattraktivität verlieren, wenn darüber ein ausführlicher KI-Antwortblock prangt. Allerdings besteht zugleich eine Chance: Wer in der KI-Übersicht genannt wird – etwa durch gute Bewertungen oder treffende Inhalte auf der eigenen Website – bleibt sichtbar. Die Spielregeln für lokale SEO könnten sich also zeitnah ändern.
Unternehmen sollten sich darauf einstellen, dass Googles KI-Übersichten in naher Zukunft stärker in der lokalen Suche mitmischen. Noch handelt es sich um Tests und Ausnahmen.
Natürlich kann ich nicht in die Glaskugel blicken – doch grundsätzlich erscheinen zwei Szenarien realistisch:
Es ist gut möglich, dass Google nach ersten Tests entscheidet, die bisherigen Local Packs weiterhin prominent zu platzieren. Diese klassischen lokalen Suchergebnisse haben Vorteile, die eine reine KI-Übersicht aktuell nicht in gleicher Qualität bieten kann: die direkte Integration einer Kartenansicht, Telefonnummern, Website-Links sowie Fotos und Bewertungen.
Gerade bei lokalen Suchen wollen Nutzer oft rasch Kontakt aufnehmen oder eine Route planen – hier liefert das etablierte Local Pack bislang die komfortabelste und benutzerfreundlichste Lösung. Dieses Szenario würde bedeuten, dass lokale Unternehmen weiterhin von stabilen Klickraten und konstanter Sichtbarkeit profitieren.
Auf der anderen Seite könnte Google feststellen, dass Nutzer auch bei lokalen Suchanfragen zufriedener mit generativen KI-Zusammenfassungen sind. KI-Übersichten könnten z.B. besonders hilfreiche, personalisierte Informationen liefern und lokale Ergebnisse direkt im Fließtext präsentieren.
Wenn Nutzertests zeigen, dass KI-generierte Antworten eine schnellere und präzisere Lösung bieten, könnte Google perspektivisch das Local Pack zumindest teilweise ersetzen oder ergänzen. Dies würde bedeuten, dass lokale Unternehmen möglicherweise weniger direkte Klicks auf ihre Websites erhalten, dafür aber ggf. trotzdem Kontaktdaten und kurze Unternehmensinfos in der KI-Übersicht angezeigt bekommen.
Welches Szenario tatsächlich eintreffen wird, bleibt offen – wichtig für lokale Unternehmen ist jedoch, beide Optionen im Blick zu behalten und flexibel auf kommende Entwicklungen reagieren zu können.
Die Einführung der KI-Übersichten in der Google-Suche markiert einen Paradigmenwechsel, der sich auf verschiedene Bereiche der Suche unterschiedlich auswirkt. Lokal tätige Unternehmen können vorerst aufatmen, da ihr Suchtraffic bisher weitgehend stabil geblieben ist – Panik ist also fehl am Platz. Dennoch ist Wachsamkeit geboten, da Google seine KI-Funktion stetig weiterentwickelt und die lokale Suche vermutlich als Nächstes an der Reihe ist. Abschließend habe ich deshalb einige Empfehlungen, wie lokale Unternehmen und SEOs mit der Situation umgehen sollten:
Zusammenfassend lässt sich sagen: KI-Übersichten sind in der Suche angekommen und beeinflussen das Nutzerverhalten spürbar – jedoch (bisher) nicht über alle Suchtypen hinweg gleichmäßig. Lokale Unternehmen sollten die Entwicklung aufmerksam verfolgen, aber mit besonnenem Optimismus reagieren.
Wer proaktiv Inhalte bereitstellt, die sowohl für Menschen als auch für KI-Algorithmen hilfreich sind, und zugleich alternative Traffic-Quellen stärkt, wird auch in einer von KI geprägten Suchlandschaft bestehen können.
Der aktuelle Google Transparency Report 2024 zeigt, wie intensiv Google versucht gegen Fake-Bewertungen vorzugehen. Darüber hinaus gibt es noch weitere interessante Daten - im Folgenden zeige ich dir die Wichtigsten.
Im Jahr 2024 veröffentlichten Nutzer insgesamt 999 Millionen Rezensionen für Google Unternehmensprofile und Orte. Davon mussten jedoch rund 245 Millionen Rezensionen (24,5 %) entfernt werden.
Hauptgründe:
Google Unternehmensprofile aus folgenden Kategorien erhielten die meisten Rezensionen:
Von insgesamt 752 Millionen von Nutzern und Unternehmen neu hinzugefügten Fotos und Videos, wurden 169 Millionen Medien wegen Verstößen gegen die Inhaltsrichtlinien gelöscht.
Nutzer reichten 2024 rund 94 Millionen Änderungsvorschläge ein, vor allem zu den Attributen Name, Standort und Öffnungszeiten. Google prüft diese Vorschläge automatisiert, wobei 70 Millionen Änderungen aufgrund von Richtlinienverstößen entfernt oder blockiert wurden.
Häufigste Änderungen:
2024 wurden fast eine Million Nutzerkonten (949.000) wegen wiederholter oder schwerwiegender Verstöße gegen die Google-Richtlinien eingeschränkt.
Um Betrug und Identitätsdiebstahl vorzubeugen, entfernte Google im Jahr 2024 über 12 Millionen gefälschte oder betrügerische Google Unternehmensprofile.
]]>Google-Bewertungen haben einen großen Einfluss auf das Image eines Unternehmens. Doch was tun, wenn ungerechtfertigte oder falsche Bewertungen das Bild verzerren? In diesem Beitrag erfährst du, welche Möglichkeiten es gibt, Google-Bewertungen zu löschen, und welche Kosten dabei auf dich zukommen können.
Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es auch die Möglichkeit die Bewertung selbst zu löschen, wenngleich die Erfolgsaussichten geringer sind, als wenn du zu einem Anwalt gehst. Eine ausführliche Anleitung und die Voraussetzungen findest du in meinem anderen Blogbeitrag.
Wenn eine Google-Bewertung nicht den Richtlinien entspricht, aber Google sie dennoch nicht löscht, kann es sinnvoll sein, einen professionellen Dienstleister oder einen spezialisierten Anwalt einzuschalten. Diese kostenpflichtigen Optionen bieten oft eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit, variieren jedoch stark in Preis und Qualität. Im Folgenden stelle ich drei Gruppen von Anbietern vor, die sich in Kosten, Erfolgsaussichten und Seriosität unterscheiden.
Für viele Unternehmen und Selbstständige ist es sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Spezialisierte Anwälte in Deutschland bieten umfassende Unterstützung beim Löschen unrechtmäßiger Bewertungen an. Die Kosten liegen dabei in der Regel zwischen 100 und 150 Euro pro Fall oder können in Form von monatlichen Paketen abgerechnet werden. Die Erfolgsquote dieser Anwälte ist mit rund 90% sehr hoch, was sie zu einer verlässlichen Wahl macht.
Für diejenigen, die eine kostengünstigere Option suchen, gibt es Dienstleister, die häufig im EU-Ausland, z.B. in Zypern ihren Sitz haben, die sich auf das Löschen von Google-Bewertungen spezialisiert haben. Die Kosten liegen hier meist zwischen 50 und 100 Euro. Diese Anbieter arbeiten auch mit spezialisierten Anwälten zusammen. Die Erfolgsquote kann variieren, aber je nach Anbieter bieten auch sie eine solide Möglichkeit, unrechtmäßige Bewertungen zu entfernen.
Vorteile: Zuverlässigkeit und guter Support.
Die Preise für diese Dienstleister, die in der Regel keine Anwälte sind, liegen oft zwischen 19 und 49 Euro. Allerdings ist hier Vorsicht geboten: Die Qualität der Dienstleistung und der Support können stark schwanken. Auch das Thema Abrechnung sollte im Voraus besprochen werden. Dennoch können sie in einigen Fällen eine schnelle und zuverlässige Lösung bieten.
Vorteile: Der Preis.
Bevor du dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt es sich, die verschiedenen Abrechnungsmodelle zu verstehen. Während einige Dienstleister nur im Erfolgsfall eine Gebühr verlangen, setzen andere auf feste Kosten – beide Modelle haben ihre Vor- und Nachteile.
Einige Dienstleister bieten an, nur im Erfolgsfall bezahlt zu werden. Das bedeutet, dass du nur dann zahlst, wenn die Bewertung tatsächlich gelöscht wird. Diese Option kann besonders attraktiv sein, da sie ein geringeres finanzielles Risiko darstellt. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur teure Anbieter dieses Modell nutzen – auch günstige Dienstleister können erfolgsbasiert abrechnen.
Eine andere Möglichkeit sind feste Kosten, die unabhängig vom Erfolg anfallen. Hier zahlst du einen festen Betrag im Voraus, unabhängig davon, ob die Bewertung gelöscht wird oder nicht. Auch hier gibt es Anbieter in allen Preisklassen.
Die Kosten für das Entfernen von Google-Bewertungen variieren je nach Anbieter und Abrechnungsmodell erheblich. Während kostenlose Selbsthilfemaßnahmen ohne finanzielle Risiken verbunden sind, bieten professionelle Dienstleister und spezialisierte Anwälte oft höhere Erfolgsquoten – jedoch zu unterschiedlichen Preisen. Dabei bedeutet ein höherer Preis nicht automatisch eine bessere Erfolgswahrscheinlichkeit, denn auch günstigere Anbieter können erfolgsbasierte Modelle mit soliden Ergebnissen anbieten. Wer sich für eine kostenpflichtige Lösung entscheidet, sollte daher nicht nur die Kosten, sondern auch die Erfolgschancen und den Support des Dienstleisters sorgfältig abwägen.
]]>In den Google Business Profile-Foren häufen sich die Beschwerden über fehlende Rezensionen: Seit dem 7. Februar 2025 berichten zahlreiche Unternehmen weltweit über das plötzliche Verschwinden von Google-Bewertungen aus ihren Unternehmensprofilen. Die Anzahl der verlorenen Bewertungen variiert dabei stark: Während einige Unternehmen nur wenige Rezensionen vermissen, beklagen andere den Verlust von über 200 Bewertungen.
Einige Betroffene vermuten, dass die Bewertungen eigentlich noch da sind, sondern lediglich nicht mehr die korrekte Bewertungsanzahl angezeigt wird. Dies könnte auf ein Update des Google-Algorithmus oder einen technischen Fehler hindeuten. Google hat auf diese Vorfälle reagiert und angekündigt, den Sachverhalt in der kommenden Woche zu untersuchen.
Inzwischen melden einige Nutzer, dass die Anzahl ihrer Bewertungen nun wieder korrekt angezeigt wird oder zumindest die Anzahl wieder gestiegen ist. Das deutet darauf hin, dass Google entweder das Problem bereits behebt oder es sich tatsächlich um einen vorübergehenden Anzeigefehler handelte. Dennoch bleibt die Unsicherheit groß – viele Unternehmen warten weiterhin auf die Rückkehr ihrer Rezensionen.
Die kanadische SEO-Expertin Joy Hawkins hatte bereits Anfang der Woche berichtet, dass Google über das Problem informiert ist und an einer Lösung arbeitet. Dies gibt betroffenen Unternehmen Hoffnung, dass alle verschwundenen Bewertungen möglicherweise bald wieder sichtbar sein könnten.
Für Unternehmen, die auf Kundenbewertungen angewiesen sind, ist diese Situation äußerst besorgniserregend. Während einige bereits eine Korrektur feststellen, bleibt für viele die Frage offen, wann und ob alle Rezensionen wieder auftauchen. Es bleibt abzuwarten, wie Google mit diesem Problem umgeht und welche Maßnahmen ergriffen werden.
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