Erfahre, wie du Probleme im Google Unternehmensprofil meldest: Rezensionen, Fotos, FAQs, Erpressung, Sperrungen & Einsprüche – alle Formulare im Überblick.
Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil ist für viele Betriebe einer der wichtigsten Kontaktpunkte im Internet. Doch was passiert, wenn dort unangemessene Inhalte, gefälschte Bewertungen, falsche Informationen oder sogar Sperrungen auftreten?
Google bietet eine Vielzahl an Formularen und Meldewegen – doch diese sind auf verschiedene Support-Seiten verteilt und für viele Unternehmen schwer zu finden.
Dieser Leitfaden erklärt alle relevanten Google-Kontaktformulare, wann sie genutzt werden sollten und wie der Meldeprozess funktioniert.
Bewertungen beeinflussen Entscheidungen potenzieller Kunden. Wenn Rezensionen gegen die Google-Richtlinien verstoßen, kannst du sie melden. Typische Gründe sind:
So meldest du eine Bewertung:
Fotos und Videos prägen den ersten Eindruck deines Unternehmens – unerwünschte Inhalte können großen Schaden anrichten. Google erlaubt das Melden von Medien, wenn sie:
So meldest du Medieninhalte:
Der FAQ-Bereich wird häufig genutzt, aber auch missbraucht – z. B. durch falsche Behauptungen, Spam oder Beleidigungen.
So meldest du FAQ-Inhalte:
Ein besonders schwerwiegender Fall ist, wenn Personen:
Google bietet dafür ein eigenes, detailliertes Formular.
👉 Spezialformular für Erpressung
Wichtig: Ohne klare Nachweise (Screenshots, Nachrichtenverläufe) wird Google nicht eingreifen.
Manchmal erscheinen auf Google Maps falsche Angaben – etwa:
Google bietet ein Formular für solche Fälle, besonders bei schwerwiegenden Richtlinienverstößen.
Für einfache Änderungen reicht oft auch die Funktion „Änderung vorschlagen“ direkt in Maps.
Google kann ein Unternehmensprofil deaktivieren, wenn ein Richtlinienverstoß vermutet wird. Häufig betroffene Branchen sind Dienstleistungen vor Ort, medizinische Bereiche und Unternehmen ohne klare Beschilderung.
Wenn dein Profil deaktiviert wurde, kannst du Einspruch einlegen.
Stelle sicher, dass:
Das Profil muss den Richtlinien entsprechen, sonst wird der Einspruch abgelehnt.
Die wichtigsten Dokumente:
Wichtig: Name & Adresse müssen exakt zum Profil passen.
Nach dem Einspruch hast du 60 Minuten, um angeforderte Dokumente nachzureichen.
Während ein Einspruch läuft → kein neues Unternehmensprofil anlegen, sonst besteht das Risiko dauerhafter Einschränkungen.
Wenn das Google-Konto eingeschränkt wurde, betrifft dies automatisch alle verwalteten Unternehmensprofile.
Für Filialisten und Franchise-Systeme bietet Google eine Sammelmöglichkeit:
Google moderiert viele Inhalte automatisch. Deshalb kann es vorkommen, dass folgende Inhalte abgelehnt werden:
Wenn du glaubst, dass ein Inhalt fälschlicherweise abgelehnt wurde, kannst du Einspruch einlegen.
Der Prozess hängt vom Standort ab:
→ Nutzung des Einspruchstools
→ Auch bei abgelehnten Medien oder Profiländerungen
→ Kontakt über den Google Support erforderlich
→ Formular abhängig vom Inhalt
👉 Tool zur Überprüfung von Rezensionen
Im Einspruchstool findest du jederzeit den aktuellen Status:
Google benötigt in der Regel:
⏱️ bis zu 5 Werktage
Mehrfache Einsendungen desselben Falls verlängern die Bearbeitung.
Wenn kein spezifisches Formular passt oder du den Fall nicht zuordnen kannst, nutze den allgemeinen Kontaktweg:
👉 Kontakt zum Google Support
Hier stehen – abhängig von Uhrzeit und Region – folgende Optionen zur Verfügung:
Google bietet zahlreiche Möglichkeiten, Probleme mit Unternehmensprofilen zu melden oder falsche Entscheidungen anzufechten. Entscheidend ist:
Mit diesem Leitfaden hast du erstmals alle wichtigen Google-Meldeformulare auf einen Blick und weißt genau, welchen Weg du bei welchem Problem wählen solltest.
Was denkst du?